Die üblichen Zimmerpreise sollen dabei auch für "MeWork" gelten. HRS erklärt in einer Pressemitteilung, wie das funktioniert: "Die Tagesrate des Hotelzimmers gilt von morgens bis abends – statt wie üblich vom Check-in am Nachmittag bis zum Check-out am nächsten Morgen." Übernachten ist allerdings offenbar nicht möglich und nicht erlaubt. Interessierte Unternehmen können sich per Mail an MeWork@hrs.de wenden. Das Interesse ist laut HRS vor allem in Ballungsgebieten bereits groß. Als nächsten Schritt will der Zimmer- und Reisevermittler das neue Angebot auch auf Selbständige und Kleinunternehmer ausweiten.

Hotel Office statt Home Office – das neue Angebot von HRS soll ungestörtes Arbeiten ermöglichen.

Hotel Office statt Home Office – das neue Angebot von HRS soll ungestörtes Arbeiten ermöglichen.

PlayStation 5: Technische Probleme, Verschiebung droht

Das Debüt der PlayStation 5 entwickelt sich zur unendlichen Geschichte. Und nun wird eine Verschiebung des für Weihnachten 2020 geplanten Verkaufsstarts der neuen Sony-Konsole auf 2021 immer realistischer. Das Spielemagazin CCN empfiehlt jetzt als erstes großes Medium: "Das Beste für Sony wäre es, den Start der PS5 in diesem Jahr abzusagen." Hintergrund sind sowohl die Marktsituation durch das Coronavirus als auch technische Probleme, die die neue PlayStation nach wie vor plagen sollen. Der Spiele-Insider Jeff Rickel hatte letzte Woche berichtet, dass Sony die Kühlprobleme der PS5 nicht in den Griff bekommt. Deshalb könne die Konsole nur sehr eingeschränkt mit voller Leistung arbeiten.

Während Microsoft das Design seiner neuen Xbox Series X bereits im Dezember 2019 vorgestellt hat, hat Sony die PS5 nach wie vor nicht öffentlich präsentiert. Möglicher Hintergrund: Um die Hardware ausreichend zu kühlen, müsste Sony ähnlich wie Microsoft auf eine Art PC-Tower setzen. Doch die Japaner wollen nicht in den Verdacht geraten, bei der neuen Xbox abzukupfern. Auch Corona könnte laut CCN gute Gründe liefern, die PS5 auf 2021 zu verschieben. Denn aufgrund der Probleme bei den Herstellern in Asien dürften dieses Jahr zu Weihnachten ohnehin nur sehr wenige Exemplare der PS5 lieferbar sein. Außerdem steigen die Verkaufszahlen der PlayStation 4 derzeit wieder an, weil viele Menschen zu Hause sitzen und spielen wollen. In diese Zeit passt die PS4, die es vereinzelt bereits ab 250 Euro gibt, wesentlich besser als eine sündhaft teure neue 500-Euro-Spielkonsole.

V wie Verschiebung? Die geplante Form der PlayStation 5 sorgt offenbar für Probleme bei der Kühlung.

V wie Verschiebung? Die geplante Form der PlayStation 5 sorgt offenbar für Probleme bei der Kühlung.

iOS 14: Multiple Docks und Homescreen-Widgets

Apples traditionelle Entwicklerkonferenz WWDC findet dieses Jahr im Juni nur virtuell statt. Doch die Fantasie der Entwickler blüht dennoch. Mittlerweile sind im Netz zahllose teils hochinteressante Ideen zu iOS 14 zu sehen, das auf der WWDC Premiere feiert. Ein Entwurf von Designer Alessandro Chiarlitti zeigt einen Homescreen mit multiplen Docks, in denen die Nutzer verschiedene Funktionen ablegen können. So könnte unten am Bildschirm ein Musikplayer zu finden sein, mit denen sich die Wiedergabe steuern lässt, ohne dafür die Musik-App öffnen zu müssen.

Eine andere Idee, die 9to5Mac zeigt, bringt erstmals Widgets auf den iPhone-Homescreen. Designer Parker Ortolani stellt sich Anzeigen für Wetter oder für die tagesaktuellen Fitnessringe vor, die den Platz von zwei App-Icons einnehmen – oder sich sogar über die gesamte Bildschirmbreite erstrecken. So ließen sich Daten wie das aktuelle Wetter viel schneller und einfacher ablesen. Mit der gewohnten Übersichtlichkeit des iOS-Homescreens wäre es dann aber vorbei, der Entwurf erinnert eher an das Durcheinander auf vielen Android-Bildschirmen. Als Neuerungen von iOS 14 und iPadOS 14 werden unter anderem neue Siri-Stimmen, eine eigene Fitness-App und Handschriften-Erkennung für den Apple Pencil erwartet.

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Barack Obama mit Trost auf Spotify

Er war der US-Präsident, der (fast) immer die richtigen Worte fand. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Nun hat Barack Obama den Amerikanern eine Spotify-Playlist des letzte Woche verstorbenen großen Soul-Sängers Bill Withers ans Herz gelegt. In einem Tweet, der innerhalb weniger Stunden weit über 50.000 Likes einsammelte, schreibt der Ex-Präsident: "Bill Withers war ein wahrer amerikanischer Meister. Seine Musik, die in den alltäglichen Freuden und Sorgen der arbeitenden Menschen verwurzelt war, war gefühlvoll, weise und lebensbejahend – ein perfektes Stärkungsmittel für schwere Zeiten."

Die Reaktionen auf den Tweet zeigen, wie groß die Sehnsucht vieler Amerikaner nach einem Präsidenten wie Barack Obama ist, auf den sie wieder stolz sein können. In den Antworten heißt es "Mein Präsident", "Die ganze Welt vermisst Dich, Präsident Obama" oder auch "Wenn Du uns sagst, dass wir zuhause bleiben sollen, dann machen wir das".

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Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.