Game-Hit "The Last of Us" wird verfilmt

Der Trend zur Verfilmung bekannter Videospiele hält an. Nachdem Netflix "The Witcher" erfolgreich adaptiert hat, wird HBO jetzt den PlayStation-Blockbuster "The Last of Us", mehr als 17 Millionen Mal verkauft, als Serie umsetzen. HBO gilt auch wegen "Game of Thrones" als Erfolgsstudio. Für die Umsetzung hat der Streamingdienst Craig Mazin angeheuert, der bereits an dem TV-Hit "Chernobyl" beteiligt war. Auch Neil Druckmann, der Creative Director von "The Last of Us" war, wird bei der Produktion mit an Bord sein. Die erzählte Geschichte wird sich an die Storyline des Spiels halten. Das Projekt ist eine Ko-Produktion mit Sony Pictures Television in Zusammenarbeit mit PlayStation Productions, das damit seine erste TV-Serie realisieren wird.

Die postapokalyptische Geschichte, die das Verhältnis von Joel und Ellie schildert, dreht sich um ein Produkt, das eine tödliche Pandemie eindämmen soll – in Zeiten des Coronavirus ein brandaktueller Stoff. Joe befreit die 14-jährige Ellie aus der Quarantänezone und reist mit ihr durch die USA. Nur zusammen können die beiden überleben. Thematisiert werden sollen auch Inhalte von "The Last of Us 2", das am 29. Mai weltweit veröffentlicht wird. Dem Branchenportal Hollywood Reporter sagte Craig Mazin: "Neil Druckmann ist ohne Frage der beste Geschichtenerzähler, der im Medium Videospiel arbeitet, und The Last of Us ist sein Hauptwerk. Die Chance zu bekommen, dieses atemberaubende Kunstwerk zu adaptieren, ist seit Jahren ein Traum von mir, und es ist mir eine große Ehre, dies in Zusammenarbeit mit Neil zu tun. Ich könnte mir keinen besseren Partner vorstellen, um die Geschichte von The Last of Us als Fernsehsendung zum Leben zu erwecken." Über den Termin für den Serienstart will HBO später im Jahr informieren.

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Supercomputer El Capitan – ein feuchter Nerdtraum

In den US-amerikanischen Forschungseinrichtungen Oak Ridge, Argonne und Lawrence Livermore National Labs (CORAL) arbeiten Wissenschaftler aktuell an einem neuen Supercomputer. Der feuchte Traum eines jeden Nerds: "El Capitan wird zwei Exaflops Rechenleistung haben. Flop steht dabei für "Floating Point Operations per Second", also Gleitkomma-Operationen pro Sekunde. Ein Exaflop entspricht 10¹⁸ Flops. Diese Rechenleistung wird dann in der medizinischen Krebsforschung und zur Absicherung älterer US-Atomwaffen eingesetzt. Nichts für den heimischen Schreibtisch!

Kostenpunkt des Projekts: 600 Millionen US-Dollar. Möglich machen dies Prozessoren von AMD und Hardware von HP. 2022 soll der Rechner erstmals in Betrieb gehen. Die volle Rechenleistung soll dann 2023 erreicht werden. Der Energieverbrauch wird mit 30 bis 40 Megawatt angegeben. Beeindruckend: "El Capitan" ist dann laut Tech-Portal Cnet "schneller als die Top 200 heutiger Supercomputer zusammen".

Allein schon die schiere Größe macht den neuen Supercomputer nicht zum Nerd-Desktop-Rechner.

Allein schon die schiere Größe macht den neuen Supercomputer nicht zum Nerd-Desktop-Rechner.

Muskelgeschwächtes Kind Held in NBA-Game

Eine Aktion der gemeinnützigen Organisation Make-A-Wish macht es möglich: William Floyd, 15 Jahre jung, NBA-Fan aus Georgia mit schwerer Muskelschwäche und Herzproblemen, ist zum Helden des Konsolenhits NBA 2K20 geworden. Per Motion-Capturing wurde der Junge in die neue Version, die ab sofort für Xbox One, PS4, PC und Nintendo Switch als Download erhältlich ist, hineinmontiert. TakeTwo, die Entwickler hinter NBA 2K, erklären: „Die Spieler können ihn im Modus "Schnelles Spiel" als Free Agent zum Team ihrer Wahl hinzufügen.“ Ebenso kann William von Millionen Spielern in den Kategorien „Meine Karriere“ und „Meine Liga“ ausgewählt werden. Floyd wurde in 2Ks Motion-Capture-Studio mit 146 Kameras gescannt. Jeder Gesichtszug steht so in der Spielfigur zur Verfügung. Sport kann er selbst nicht treiben, nur virtuell als NBA-2K-Fan. Nach der Aktion hat William das nächste Ziel: Wenn er älter ist, würde er gerne bei den Entwicklern arbeiten und seine Ideen fürs Spiel weitergeben, die er während des Studiobesuchs schon einmal erläuterte. Williams Mutter Julie schöpft nun neuen Mut: "Das Tolle ist, dass 2K einen an sich schon großen Wunsch noch viel großartiger erfüllt hat, als wir es uns jemals hätten träumen lassen.“

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Back-to-the-Future-Reunion

Könnte eine Wiedervereinigung schöner als diese sein? Michael J. Fox und Christopher Lloyd, sein Co-Star aus “Zurück in die Zukunft”, haben sich getroffen. Leider nicht für einen neuen Film. Aber bei einem Pokerturnier zugunsten der Michael J. Fox Stiftung zur Erforschung von Parkinson trafen sich beide nach langer Zeit wieder. Und sie mögen sich immer noch, wie man auf Instagram sehen kann:

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.