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Ende einer Ära:
David "Shingy" Shing verlässt Verizon Media

Zehn Jahre AOL und Verizon Media sind selbst einem Digital-Propheten genug. Jetzt will David "Shingy" Shing in Eigenregie Marken bei ihrer Digitalstrategie beraten.

Text: W&V Redaktion

9. August 2019

Foto: AOL

Der selbsternannte Digital-Prophet David "Shingy" Shing verlässt nach mehr als einem Jahrzehnt seinen Posten bei Verizon Media (ehemals Oath). Zur Unternehmensgruppe zählen Marken wie Yahoo, AOL, HuffPost und eine Reihe anderer Media-Angeboten. "Nach mehr als einer Dekade, die ich bei AOL und Verizon Media gearbeitet habe, habe ich beschlossen, dass es an der Zeit sei, neue Wege zu gehen", schrieb er in einem öffentlichen Statement. "Ich startete in diesem Geschäft als Berater für Media und Marketing bei AOL Europe und höre als Intrapreneur innerhalb von Verizon Media auf, wurde ein Digital-Prophet, inspirierte Menschen, beriet Brands und Agenturen und bot eine einzigartige Perspektive auf das, was unsere Branche braucht, um sich weiterzuentwickeln", so seine unbescheidene Selbstdarstellung.
Verizon selbst nahm dazu keine Stellung. Wie Shing gegenüber dem Marketingfachblatt AdAge mitteilte, traf er seine Entscheidung alleine. Noch ist nicht bekannt, wer in Shings große Fußstapfen treten soll. Der Digital-Prophet selbst will künftig autonom mit Marken zusammenarbeiten. Dass er Vater wurde, war für ihn selbst eigenen Aussagen zufolge auch eine Art Tranformation. "Es hat die Leidenschaft offenbart, die ich habe, das Wachstum von Dingen zu unterstützen", so Shing. Gleichzeitig sei er dadurch menschlicher geworden.
Shing fiel vor allem durch seine wilde Frisur und seine Präsentationen im Konferenz-Zirkus der Branche auf. Was ihn inspiriert und was ihm hilft, kreativ zu sein, verriet er vor gut zwei Jahren im Interview mit W&V.


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