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Sparmaßnahmen:
Peloton-Chef Foley geht - Entlassungen angekündigt

Der taumelnde Fitnessgeräte-Hersteller Peloton begegnet seiner Unternehmenskrise mit Entlassungen und einem Wechsel auf dem Chefposten. Darüber hinaus wird auch der Bau einer Fabrik gestoppt.  

Text: Stefan Schasche

8. Februar 2022

Die sinkende Nachfrage hat Peloton enorme Probleme eingebracht.
Die sinkende Nachfrage hat Peloton enorme Probleme eingebracht.

Foto: Peloton

Der Fitnessgeräte-Spezialist Peloton will mit einem Chefwechsel und Sparmaßnahmen aus seiner Krise kommen. Peloton wolle mit 2800 Jobs rund ein Fünftel der Arbeitsplätze streichen und stoppe den Bau einer Fabrik, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf das Unternehmen. Mitgründer John Foley sagte dem Blatt zudem, dass er den Chefposten aufgeben wolle. Den Spitzenjob solle Barry McCarthy übernehmen, der früher Finanzchef bei den Streaming-Spezialisten Netflix und Spotify war. Das könnte einen stärkeren Fokus auf Abo-Einnahmen statt Hardware-Verkäufen bedeuten.

Peloton zählte am Anfang der Pandemie zu den großen Gewinnern. Viele Kunden geschlossener Fitness-Studios holten sich die vergleichsweise teuren Trainingsräder und Laufbänder der Firma nach Hause. Doch der Boom flaute mit Lockerung der Corona-Beschränkungen ab, während Peloton offensichtlich die Nachfrage überschätzte. Im November musste die New Yorker Firma ihre Umsatzprognose für das bis Mitte 2022 laufende Geschäftsjahr zusammenstreichen - um bis zu eine Milliarde Dollar.

Da der Börsenwert von Peloton angesichts der Probleme von einst rund 50 Milliarden auf 8 Milliarden Dollar einbrach, erwägten zuletzt laut Medienberichten unter anderem Amazon und Nike Übernahmeangebote. Der Chefwechsel und die Sparmaßnahmen dürften darauf hinweisen, dass Peloton seine Zukunft als eigenständiges Unternehmen absichern will. Die Peloton-Aktie, die zuletzt angesichts der Übernahmespekulationen um rund ein Fünftel hochsprang, gab nach Bekanntwerden der Unternehmenspläne im frühen US-Handel um mehr als drei Prozent nach. (dpa/st)


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Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 


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