Das ist der neue Spot:

Radack: "Wir wollen mit diesem sehr plakativen Weg Lautstärke und Aufmerksamkeit erzielen. Unsere Bildsprache soll im Werbeblock hervorstechen." Der Zuseher soll aufgerüttelt werden, aber auch erkennen: "Jeder hat seine Verknotung. Dabei muss nicht jeder seinen Job wechseln, vielleicht genügen schon kleine Änderungen im Arbeitsleben." 

Dafür will sich Xing als Ansprechpartner positionieren, der nicht nur beim Jobwechsel relevant ist, sondern auch zwischendurch neue Impulse setzt. Dazu dient auch die renovierte Xing-App, die gerade in der Betaphase mit mehr als 300.000 Personen getestet wird.

Als Zielgruppe hat Latimer die 19 Millionen Mitglieder im Auge. Eine Zahl, die zwar wächst, aber inzwischen nur noch langsam. Wichtiger, als neue Mitglieder zu rekrutieren, ist ihr daher, viele inaktive Nutzer:innen auf Xing aufmerksam zu machen.

"Xing als lebendiges Netzwerk, das für mich in meiner persönlichen Situation relevant ist", so Latimers Wunsch.

Radack spürt gerade jetzt in der Gesellschaft die Stimmung, sich intensiver mit seinem Leben auseinanderzusetzen: "Bin ich glücklich in meinem Job? Will ich zurückkehren in diese alte Work-Situation?

Daher sei der Kampagnenzeitpunkt mit Bedacht gewählt. "Wir wollen die Aufbruchstimmung nutzen." Üblicherweise starten die Karriereportale ihre Kampagnen nach dem Jahreswechsel - einem Zeitpunkt, wo die Wechselbereitschaft erfahrungsgemäß am größten ist.

In der Kampagne kommt auch zum ersten Mal das überarbeitete Xing-Logo zum Einsatz. Hier das alte und das neue Logo zum Vergleich direkt nebeneinander.

Altes und neues Xing-Logo im Vergleich.

Altes und neues Xing-Logo im Vergleich.


Annette Mattgey, Redakteurin
Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".