Auch Warner Bros. Discovery Deutschland setzt auf eine große thematische Bandbreite. DMAX erzählt mit „Die Helgoländer“ vom Leben auf Deutschlands einziger Hochseeinsel und begleitet in „Goldrausch: Macherey & Söhne“ eine Familie auf der Suche nach Gold. TLC startet mit „Gordon Ramsay's Secret Service“ eine neue Reality-Doku, in der der Starkoch hinter die Kulissen amerikanischer Restaurants blickt, und begleitet in „Life of Baylen – Ich ticke anders!“ das Leben einer jungen Frau mit Tourette-Syndrom. HGTV ergänzt sein Portfolio um neue Home-&-Living-Formate rund um außergewöhnliche Häuser, Renovierungen und Wohnträume, während TELE 5 den 60. Geburtstag von „Star Trek“ mit einer mehrtägigen Sonderprogrammierung feiert. Gemeinsam entsteht ein Portfolio, das Reality, Factual, Entertainment, Lifestyle und Fiction unter einem Vermarktungsdach vereint.

Für Werbetreibende verändert sich dadurch vor allem die Kampagnenplanung. Im Mittelpunkt steht nicht mehr die Frage, auf welchem Sender eine Kampagne laufen soll, sondern welche Menschen erreicht werden sollen. So lassen sich beispielsweise Reality-Umfelder auf RTLZWEI mit authentischen Factual-Inhalten auf DMAX, Home-&-Living-Formaten von HGTV oder Entertainment-Angeboten auf TLC kombinieren. Die Auswahl orientiert sich an den Kommunikationszielen einer Marke und den Interessen ihrer Zielgruppe – nicht an Sendergrenzen. Deshalb gehören die Streaming-Dienste RTL+ und discovery+ und weitere digitale Plattformen selbstverständlich ebenfalls zum Angebot.

Der Auftritt der El Cartel Brothers beim Screenforce Festival machte damit deutlich, wohin sich die Bewegtbildvermarktung entwickelt: Erfolgreich wird künftig, wer Inhalte, Plattformen und Zielgruppen intelligent miteinander verbindet.

Reichweite bleibt wichtig. Entscheidend ist jedoch, was sich daraus machen lässt.