
Top-Personalie: Dimitri Herber: Nach Warsteiner geht er zu Weischer.Cinema
Der Media- und Digitalmarketing-Spezialist Dimitri Herber wechselt von Unternehmens- auf Vermarkter-Seite. Im wachsenden Bewegtbildmarkt will er das Medium Kino stärken.
Mediaplanung ist der gesamte Planungsprozess hinter Kampagnen. Sprich: Wo wird was an Werbung gebucht. Mediaagenturen planen für ihre Kunden die Kampagnen, den Einsatz von Budget und Werbemitteln. Die Verteilung im Media-Mix – also wieviel geht in TV, Online, Print, etc – ist von großer strategischer wie wirtschaftlicher Bedeutung für die Marktakteure. Und natürlich die Frage, wie sich denn messen lässt, wie gut Ziele erreicht werden.

Der Media- und Digitalmarketing-Spezialist Dimitri Herber wechselt von Unternehmens- auf Vermarkter-Seite. Im wachsenden Bewegtbildmarkt will er das Medium Kino stärken.

Das Thema Signalverlust macht Werbungtreibenden zunehmend zu schaffen. Welect-Geschäftsführer Christian Zimmer hat mit seinem Thesenpapier dazu eine Debatte angestoßen. Zentrale Ausage: Der Mensch muss wieder zum Ausgangspunkt digitaler Werbung werden.

Misplacements vermeiden reicht nicht. Suitability richtet den Media-Mix an Werten, Kontext und Zielgruppenkomfort aus – und steigert Attention, Vertrauen und ROI messbar.

Die Bewerbungsphase für den 28. Deutschen Mediapreis läuft. W&V sucht wieder die kreativsten und effektivsten Mediakampagnen aus Deutschland. Jetzt einreichen!

Das neue COMvergence New Business-Barometer zeigt, dass Marken ihre Mediabudgets weiter sehr stark neu sortieren. Welche Agenturen profitieren, wo Budgets wechseln und welche Muster sich daraus für 2026 ablesen lassen.

Die Werbebudgets bleiben knapp. 2026 schichten Marketer daher um und setzen verstärkt auf Streaming. Als wichtigsten Grund dafür nennen sie die Qualität des Werbeerlebnisses. Social, Online und Youtube punkten ebenfalls - überall, wo Bewegtbild drin ist, das mit Echtzeit-Analytics und modernen Targeting-Optionen einhergeht.

Der ehemalige Netflix-Chef Joe Pawlas hält die üblichen Mediawährungen für überholt. Für ihn zählt nur, was am Ende Geld in die Kassen der Werbungtreibenden spült. Sein neues Unternehmen Alchemist Media Labs bewertet Kanäle nach Qualität, Kontext und Zielbeitrag - mithilfe von KI-Agenten. Welche Werbeplätze er überflüssig findet, erklärt Joe Pawlas im Interview.

Der Deutsche Mediapreis wird 2026 noch attraktiver. Der Wettbewerb schafft mehr Sichtbarkeit und mehr Chancen für Agenturen jeder Größe. Hier sind die wichtigsten Argumente, warum ihr jetzt einreichen solltet – die Einreichfrist läuft.

Mit der AGF-Messung sendet Amazon ein Signal an den Markt: erstmals akzeptiert ein globaler Player lokale, unabhängige Standards. Das stärkt die Position deutscher Werbungtreibender und zahlt auf echte Crossmedia-Effizienz ein. Nicht zuletzt bringt es Netflix, Disney & Co. in Zugzwang.

Da die Werbe-Budgets 2026 nicht wachsen, setzen Marketer zunehmend auf Social Media - in der Hoffnung, ihre Werbe-Euros damit effizienter zu nutzen. Das kann extrem gut gelingen. Drei Unternehmen machen es vor.

3,3 Milliarden Euro Werbeinvestitionen im September. Doch hinter dem leichten Minus von 2,0 Prozent verbirgt sich eine größere Umschichtung.

Mit der Einführung werbefinanzierter Kinofilme positioniert sich Youtube als ernstzunehmende Konkurrenz zu klassischen TV-Sendern und Streamingdiensten. Für den deutschen Werbemarkt bedeutet das: Mehr Premium-Inventar, neue Zielgruppenansprache im Wohnzimmer und ein intensivierter Kampf um Werbebudgets.

Der neue KI-Reifegrad-Report von BDZV und Retresco zeigt: Generative KI ist im redaktionellen Alltag angekommen, doch der Fokus liegt auf Kosten- und Effizienzgewinnen statt auf Innovation. Was das für Geschäftsmodelle, Strukturen und strategische Perspektiven bedeutet, erklärt Retresco-CEO Johannes Sommer im Interview.

Die aktuelle Telekom-Kampagne "Augen Auf" beweist, dass Audio weit mehr ist als ein Werbekanal. Es ist das Medium, das Menschen dort erreicht, wo sie aufmerksam zuhören. Dass damit messbar Wirkung erzielt wird, belegen die Zahlen hinter der Erfolgskampagne.

Mit der Initiative "Are you TVable?" will das Martech-Unternehmen Taico den Zugang zu Connected TV vereinfachen – datenbasiert, KI-gestützt und transparent. Im Interview erklärt Co-Founder Alexander Ermisch, wie Streaming-Werbung planbarer wird, welche Rolle Agenturen behalten und warum CTV aus seiner Sicht bald das neue Leitmedium wird.

Retail Media wächst - aus guten Gründen. Jüngstes Beispiel: MediaMarktSaturn macht seine Ladenflächen programmatisch buchbar.

Die aktuelle Zeitreise-Kampagne ist mehr als emotionales Storytelling: Sie soll die Lücke zwischen traditionellen Rotbäckchen-Käufern und jungen Familien schließen. Brand Communication Managerin Kim-Marie Schuster erklärt im Interview, warum die TV-Rückkehr strategisch notwendig war und warum auch Männer zur neuen Zielgruppe gehören.

Die Mediabranche diskutiert seit Jahren über neue Erfolgskriterien jenseits klassischer Reichweiten-KPIs. Nun wagen OMD Germany und Eye Square einen gemeinsamen Vorstoß, um "Attention" als zentrale Währung in der Mediaplanung zu etablieren. Ziel: Qualitative Reichweite statt nackter Zahlen soll den wahren Erfolg von Kampagnen messbar machen.

Das Halbjahresranking von COMvergence zeigt deutliche Bewegungen im Mediageschäft. Publicis profitiert von Mars, Havas und Pilot legen zu, WPP verliert. Global gesteuerte Pitches wiegen in Deutschland schwerer als lokale. Das hat Folgen für Planung und Einkauf.

Der BVDW-Trendmonitor zeigt: Digital wächst weiter, aber reifer. Video bleibt Leitmedium, Retail Media sucht Standards, Search sortiert sich neu. Und Identifier, AGF-Messung und KI entscheiden nun darüber, wo Budgets Wirkung entfalten.

Die neue OVK-Prognose zeigt, dass der digitale Werbemarkt stabil bleibt. Video rückt auf Augenhöhe mit Display, Audio legt zu. Gleichzeitig schärft der BVDW die Agenda: IDs, Content-Kontexte und Attention sollen 2026 messbarer und skalierbarer werden – mit Folgen für Planung und Einkauf.

RTL bündelt Media-Beratung und -Einkauf bei EssenceMediacom. Weniger Schnittstellen, schnellere Tests, klarere Steuerung – vor allem mit Blick auf RTL+. Warum das mehr ist als ein Etatwechsel.

Der Deutsche Media-Preis wird auch 2026 herausragende Arbeiten und Strategien der Mediabranche auszeichnen und Benchmarks setzen. Außerdem wird er deutlich attraktiver für Media-Agenturen. Hier sind die wichtigsten Neuerungen und Termine.

Die Partnerschaft von Ad Alliance und Utiq liefert Marken eine datenschutzkonforme Alternative zu Cookies – und könnte den Wettbewerb zwischen US-Plattformen und europäischen Playern neu ordnen. Denn die Vorteile liegen auf der Hand: Reichweite, Präzision und Datenschutz.