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Lange nicht sat(t): Elon Musk sticht in See

Die 44-Milliarden-Dollar-Übernahme von Twitter durch Elon Musk ist geplatzt. Auch wenn jetzt ein langes Gerichtsverfahren droht: Musk hat sich schon wieder in neue Gefilde aufgemacht. Wasser marsch!
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© W&V

Elon Musk auf allen Kanälen: Freitagnacht hat der Milliardär seine geplante Twitter-Übernahme abgesagt. Wie Reuters zuerst exklusiv berichtete, teilte Musk Twitter mit, dass er den Deal wegen "wesentlicher Verletzungen mehrerer Bestimmungen der Vereinbarung" absagt. Damit ist seine 44-Milliarden-Dollar-Übernahme geplatzt.

Musk hatte Twitter 54,20 Dollar pro Aktie geboten, und Twitter stimmte Ende April zu, das Angebot anzunehmen. Seitdem lag das Geschäft wegen einer laut Musk "zu großen Zahl von Fake-Accounts" auf Eis. Im Mai hatte er Twitters Behauptung, dass weniger als fünf Prozent der Nutzer gefälschte oder Spam-Konten haben, offiziell angezweifelt. Damals wollte er "immer noch an der Übernahme festhalten".

Nun aber die Absage! Twitter erklärte in einer ersten Reaktion, man werde Musk vor Gericht bringen. Beide Parteien hatten eine Strafzahlung von einer Milliarde US-Dollar vertraglich vereinbart, wenn eine Seite von dem Deal zurücktritt. Ein langer Rechtsstreit droht. 

Peanuts für Musk. SpaceX, Tesla, Tunnel – und was noch? SAT, weil er noch nicht satt ist...

Sein Unternehmen Starlink hat eine seetaugliche Version der Internet-Satellitenschüssel angekündigt. Mit Starlink werden bereits schlecht angebundene Orte überall auf der Welt mit schnellem Internet versorgt. Noch weiter entfernt von den Internet-Knotenpunkten als die entferntesten Dörfer sind meist Schiffe.

Mit Starlink Maritim sollen letztere an das Angebot angeschlossen werden können. Versprochen werden Download-Geschwindigkeiten von bis zu 350 Mbit/s auf See. 

Auf der Website heißt es: "Von Handelsschiffen über Bohrinseln bis hin zu Premium-Yachten – Starlink Maritim ermöglicht Ihnen, von den abgelegensten Gewässern der Welt aus online zu gehen, genau wie es im Büro oder zu Hause möglich ist."

Wann die Satellitenschüssel hierzulande verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt. Das normale Starlink kostet 629 Euro in der Anschaffung plus 99 Euro pro Monat für die Nutzung. Die maritime Hardware fürs Schiff wird einmalig 10.000 US-Dollar kosten. Der Zugang wird monatlich abgerechnet und kann jederzeit pausiert werden. Ein aktiver Monat kostet 5000 US-Dollar.   

Hier sieht man als Bootsbesitzer, ob Starlink Maritim schon auf dem heimischen Gewässer funktioniert.

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

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Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

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