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Lesedauer 4 Min.

Sensations-Comeback! 6 wichtige Key-Facts zum neuen HomePod

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit den 6 Key-Facts zum neuen HomePod und dem Kopfhörer, der sich als Schmuck tarnt.
© W&V

Apple hat sich offenbar Großes für 2023 vorgenommen. Während das erste heiße Technik-Ereignis der Konkurrenz, das Samsung-"Unpacked"-Event, auf den 1. Februar terminiert ist, legt man in Cupertino schon jetzt Schlag auf Schlag neue Produkte vor. Erst gestern berichteten wir über die Vorstellung der neuen MacBook-Pro- und Mac-mini-Modelle. Nun eine Sensation: Der von Apple eigentlich beerdigte große HomePod feiert plötzlich ein Comeback. Apple hat ein neues Modell mit "verbessertem Sound" und integriertem Temperatur- und Luftfeuchtigkeits-Sensor vorgestellt. 

Sechs wichtige Key-Facts zum neuen HomePod

1. Der große neue HomePod ist für 349 Euro ab sofort bestellbar und wird laut Apple ab 3. Februar in Schwarz oder Weiß ausgeliefert.  

2. Das ikonische Design wurde nur leicht überarbeitet. Apple erklärt: "Mit einem nahtlosen akustisch transparenten Netzgewebe und einer Touch-Oberfläche mit Hintergrundbeleuchtung, die von einem Rand zum anderen reicht, kommt der neue HomePod im eleganten Design, das in jeden Raum passt."

3. Der verbesserte Sound ist laut Apple die große Trumpfkarte. Apple verspricht "Akustik auf dem nächsten Level". Computational Audio sorgt laut dem Konzern für ein "unglaubliches Hörerlebnis und unterstützt Tracks mit raumfüllendem 3D Audio". Apple beschreibt den verbesserten Sound so: "Aufbauend auf unserer Expertise und unseren Innovationen im Audiobereich liefert der neue HomePod satte, tiefe Bässe, natürliche Mitten und klare, detailreiche Höhen. Mit wachsender Beliebtheit des HomePod mini ist das Interesse an noch kraftvollerem Klang gestiegen, der mit einem größeren HomePod erreicht werden kann."

Hörtests müssen zunächst zeigen, ob Apple seine Versprechen hält

Bisher hat noch niemand den Klang des neuen HomePod testen können. Daher bleibt abzuwarten, ob Apple sein Versprechen hält und mit den klanglich hervorragend aufgestellten Sonos-Soundsystemen mithalten kann.

4. Verbesserte Smart-Home-Optionen sollen zusätzliche Kaufargumente liefern. Der große HomePod ist erstmals mit einem Temperatur- und Luftfeuchtigkeits-Sensor ausgestattet. Diesen gab es auch schon im HomePod mini, allerdings hatte Apple ihn bisher nicht aktiviert. Nutzer können nun am HomePod alltägliche Aufgaben erledigen und ihr Smart Home steuern. Sie können Smart Home Automationen mit Siri erstellen, sich benachrichtigen lassen, wenn daheim ein Rauch- oder Kohlenmonoxidalarm ausgelöst wird, und die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einem Raum überprüfen – über die Sprachsteuerung und somit freihändig.

5. Gerüstet für Matter! Der große HomePod unterstützt den neuen Smart-Home-Standard Matter. Für Matter hatten sich alle großen Unternehmen aus dem Bereich zusammengeschlossen, um sicherzustellen, dass Smart-Home-Geräte künftig über verschiedene Ökosysteme hinweg funktionieren, bei einem Höchstmaß an Sicherheit. Der HomePod kann sich mit Matter-kompatiblem Zubehör verbinden und es steuern und funktioniert dabei als zentraler Home Hub, mit dem Nutzer und Nutzerinnen auch dann Zugriff haben, wenn sie nicht zu Hause sind.

6. Der Preis bleibt eine Ansage! Er ist an vergleichbare Soundysteme von Bose und Sonos angelehnt. 349 Euro verlangt Apple für das neue smarte Gerät. Von Amazon gibt es schon deutlich günstigere Echo-Speaker mit Preisen bis zu 200 Euro.  

Das sind die Themen in TechTäglich am 19.1.2023:

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