Die Verbraucher hätten wegen der hohen Inflation weniger Geld im Portemonnaie, erklärte Opelt den Einbruch des abgelaufenen Jahres. "Entsprechend meiden sie Spontankäufe, verzichten häufiger auf Markenprodukte und stellen größere Kaufentscheidungen zurück." 

Zufrieden äußerte sich Opelt indes darüber, dass Otto kaum Kundschaft verloren habe. 2022 hätten etwa 11,3 Millionen Kunden bei Otto eingekauft, wenn auch mit "deutlich kleineren Warenkörben". Für das Vorjahr hatte Otto 11,5 Millionen aktive Kunden angegeben, nach 9,9 Millionen im Jahr davor.

Die gesamte Otto Group legt ihre Geschäftszahlen am 24. Mai vor. Nach einer ersten Prognose dürfte der Online-Umsatz 2022/23 weltweit lediglich um etwa zwei Prozent auf etwa 12,1 Milliarden Euro zurückgegangen sein. Als Stütze erweist sich dabei das konjunkturell weniger stark betroffene Ausland. (dpa)

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