Die Zuschauer «können sich darauf freuen, dass wir die Olympischen Spiele auch künftig in ihrer sportlichen Vielfalt für alle frei empfangbar übertragen», kommentierte ZDF-Intendant Norbert Himmler.

Der in der ARD für Sportrechte zuständige Tom Buhrow sagte: «Sportliche Vielfalt ist für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein zentrales Thema - und keine andere Sportveranstaltung steht mehr dafür als die Olympischen Spiele. Es freut uns deshalb besonders, dass wir über die olympischen Sportarten (...) nicht nur zwischen den Olympischen Spielen umfassend berichten können, sondern diese weiterhin auch auf der großen Bühne begleiten dürfen.»

In Deutschland werden zudem Olympia-Bilder beim Free-TV-Sender Europort zu sehen sein, der zu Warner Bros. Discovery gehört. Das US-Unternehmen arbeitete - anders als vor acht Jahren - bei der Ausschreibung des IOC dieses Mal mit der EBU zusammen und erhielt über ein gemeinsames Angebot die Rechte. Warner Bros. Discovery sicherte sich dadurch ebenfalls umfangreiche Rechte, sendet hierzulande im frei empfangbaren Fernsehen bei Eurosport sowie in anderen europäischen Ländern auch auf seinen Pay-TV-Kanälen.

«Diese Vereinbarung ist ein Meilenstein für die Öffentlich-Rechtlichen», sagte EBU-Präsidentin Delphine Ernotte Cunci. «Durch ihre Mitglieder kann die EBU über lineare und non-lineare Plattformen mehr als eine Milliarde Zuschauer in ganz Europa erreichen.» Laut Bach unterstreicht die Vereinbarung «die anhaltende Attraktivität der Olympischen Spiele in ganz Europa».

Das IOC werde 90 Prozent der erwirtschafteten Einnahmen weiterverteilen, sagte Bach. Wie hoch der Vertrag dotiert ist, sagte er nicht. Bei der bisher letzten Ausschreibung für Europa hatte das IOC nach eigenen Angaben für vier Spiele 1,3 Milliarden Euro eingenommen.