Dass bei einem derart kontroversen Thema die Emotionen hochkochen, ist klar – und sicher auch Kalkül der von Peta initiierten Kampagne. Auch auf Twitter ging das Sex- und Fleischverbot viral und wird heftig diskutiert.

Andere wiederum nehmen es mit Humor:

Oder reagieren erst recht trotzig:

Viele Frauen fragen sich, warum sie für den Fleischkonsum ihrer Männer bestraft werden sollten:

Manch einer hält die Studie, auf der die Forderung von Peta basiert, für wenig seriös, die Kampagne und die damit verbundene Forderung hingegen für diskriminierend:

Differenzierte Betrachtungen gibt es durchaus auch, denn eine Studie des WWF beweist: Wenn jeder seinen Fleischkonsum um die Hälfte reduzieren würde, könnten die ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen von derzeit rund 210 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr um 27 Prozent reduziert werden. 

Stellt sich die Frage, was ist wohl leichter zu bekommen ist: gutes Essen oder guter Sex?


W&V Redaktion
Autor: W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.