"Die Polizei ist gerade reingekommen"

Grimalda weiter in seinem Thread: "Die Menschen, die uns unterstützen, können das Gebäude nicht verlassen. Wir können unser Essen nicht bestellen, sondern müssen das von Volkswagen bereitgestellte benutzen. Die Lichter sind aus. Unangekündigte Stichprobenkontrollen durch Sicherheitskräfte mit hellen Taschenlampen. Die Polizei ist gerade reingekommen."

Bei Twitter hält sich das Mitgefühl für die Klebstoff-Aktivisten zumindest teilweise in engen Grenzen. So heißt es "Und gerade deshalb bestelle ich mir jetzt einen Porsche" oder "Seid Ihr jetzt in Hungerstreik, oder wollt Ihr Pizza bestellen?".

Update: Das Statement der Autostadt

Armin Maus, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt GmbH, erklärt gegenüber W&V zu den Vorwürfen von "Scientist Rebellion": "Es wird behauptet, den Aktivisten sei der Gebrauch der Toilette verwehrt worden. Tatsächlich befindet sich in dem Gebäude eine Toilettenanlage, die den Aktivistinnen und Aktivisten jederzeit zur Verfügung stand. Auch wird der Eindruck erweckt, wir hätten die Heizung mutwillig ausgeschaltet. Tatsächlich haben wir lediglich die übliche Temperaturabsenkung über Nacht vorgenommen, die wir zur Einsparung von Energie und zum Schutz des Klimas in jeder Nacht vornehmen. Porsche war an diesen Maßnahmen nicht beteiligt."


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.