Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Video: Neues Google Pixel Fold versagt im Härte-Test

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V: Heute mit dem Versagen des Google Pixel Fold im Härte-Test und dem Amazon Echo mit Augen – dank KI.
© W&V

Das jüngst vorgestellte Google Pixel Fold (1899 Euro auf der Website des Herstellers) soll die Revolution des faltbaren Smartphones sein. So jedenfalls versprach es das Google-Marketing. Ein solches Gerät ist aufgrund der Scharniere und des faltbaren Displays für Ingenieure eine große Herausforderung.

Beworben wird das Fold als wasserfest und besonders robust. Beim Gehäuse bzw. Display setzt Google auf Alu und das angeblich extrem bruchsichere "Gorilla Glass Victus".

Was diese Aussagen und die Specs wert sind? Nichts! Das beweist der Härte-Test des bekannten YouTubers JerryRigEverything. Er hat das Device dem "Durability"-Test unterzogen. Das Ergebnis: enttäuschend! 

Der YouTuber rät bereits im Alltag "zu Vorsicht". Staub kann dem Gerät zwar nichts anhaben. Unterwegs könnte es aber knifflig werden. So moniert er vor allem, dass nur die Rückseite und das Zweitdisplay aus robustem Gorilla Glass Victus gefertigt wurden. Die Abdeckung des Falt-Displays bestehe aus Plastik. Dies kann ohne Probleme mit einem Fingernagel zerkratzt werden.

Ein weiteres – weniger realistisches – Szenario: Das Fold kommt in Kontakt mit einem Feuerzeug. Dann aber schaltet sich das Smartphone umgehend wegen Überhitzung ab. Größter Nachteil: Da Google das Fold so konzipiert hat, dass es weiter als 180 Grad aufklappt, sorgt schon der geringste Kraftaufwand dafür, dass das Gerät irreparabel beschädigt werden kann. Ganz anders dagegen Konkurrent Samsung (um 1300 Euro erhältlich). Bei den Scharnieren aller Faltphones der Südkoreaner ist eine Stoppfunktion verbaut, die Beschädigungen aus Versehen durch ein zu weites Aufklappen verhindert.

Test-Urteil: Samsung ist in Sachen Robustheit deutlich weiter als das Google Fold – alter Falter!

Neueste Beiträge

Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026
Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige