„Wir starten voll motiviert in die Zukunft des Sportbusiness und haben den Anspruch, dieses noch aktiver mitzugestalten. Dafür steht symbolisch auch unser Logo mit der gedrehten Acht als Zeichen für Unendlichkeit: Unendliche Liebe zum Sport und unendlich Bock auf Neues.“

Logo Apollo 18

Das neue Logo von Apollo 18

Neben Michael Schillinger gehören die folgenden bisherigen und neuen Mitarbeiter zum Partnerteam: Patrick Tüngeler (45) wird nach zwei Jahren als Account Director einer der Partner werden. Tim Bausch (35), Jessica Probst (37) und Julie Schillinger (40) sind sogar seit mehr als sieben Jahren Bestandteil der Agentur.

Drei neue Partner kommen hinzu: Dennis Thaut (38) wird Head of Brand Strategy. Marvin Ronsdorf (27) arbeitete zuvor als Freelancer mit der Agentur und hat nun die Funktion des Head of Creative and Social Media. Sascha Stalica (38) wird Head of Marketing Intelligence. Er war bereits für Red Bull und als Marketinglead für Airbnb DACH tätig.

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Die aktuelle Kundenliste umfasst unter anderem Mercedes-Benz, Daimler AG, Comdirect, Deka Bank sowie Allianz Deutschland. Zum Beispiel für Mercedes-Benz entwickelte damals noch Schillinger & Pankratz das PR-Konzept für das Sponsoring der E-Sports-Turnierserie ESL One, die der Autobauer erst im Oktober 2018 erweiterte

"Die Branche ist zu komplex, als dass zwei Manager alle Themen beherrschen können"

Wir sprachen mit Michael Schillinger über die neue Ausrichtung der Agentur und warum er überzeugt ist, dass er mit dem Konzept die Wünsche der Kunden trifft:

Herr Schilinger, warum genau ist das neue partnergeführte Modell besser als das bisherige inhaberzentrierte?

Wir haben uns für ein partnergeführtes Modell entschieden, weil die Kommunikations- und Marketingwelt zu komplex ist, als dass ein, zwei Personen alle Themen auf der Managementebene so tiefgehend beherrschen können, wie unsere Kunden das von uns erwarten dürfen. Darüber hinaus glaube ich persönlich an Unternehmertum und gelebtes Teamplay auf allen Ebenen.

Wie profitieren Ihre Kunden davon?

Durch deutlich mehr Kompetenz in der neuen Führungsebene, die aus sehr unterschiedlichen Bereichen kommt und so die gesamte Klaviatur der Marketingkommunikation noch besser abdeckt.

Sie wollen die Services und Dienstleistungen umfassend erweitern. Was kommt konkret neu hinzu?

Wir verstärken uns konkret in drei Bereichen: Kreatives Storytelling, Marketing Intelligence und Markenführung. Zudem wollen wir vermehrt Konzepte mit einem besonderen Fokus gesellschaftlichem Nutzen entwickeln und umsetzen. Sport als Plattform hat aus unserer Sicht hier noch Potential für neue und nutzenstiftende Ansätze.

Sie kündigen mehr digitale Kompetenz an. Woher nehmen Sie diese? 

Vor allem durch die neuen Partner Marvin Ronsdorf, Sascha Stalica sowie Dennis Thaut. Sie bringen wertvolle und langjährige Agentur- sowie Unternehmenserfahrung mit. Um diese drei Partner bauen wir in Berlin unseren Standort für alle digitalen Themen auf.

Worin äußert sich das Plus an digitaler Kompetenz? Was könnt Sie nun anbieten, was vorher nicht möglich war?

Unsere drei neuen Partner verfügen über große Erfahrungen in den Bereichen Storytelling, Content-Framework-Entwicklung und Social-Media-Management. Das unterscheidet uns ehrlicherweise aber noch nicht stark genug. Interessant wird es durch die Expertise im Bereich Customer Journey Development, die Ausgestaltung und Integration digitaler Touchpoints von der Idee bis zur Attribution sowie das dazu notwendige Data Mining. All das sind Bereiche, die in unserem Spezialgebiet Sport entweder deutlich wachsen oder sogar gerade erst am Entstehen sind.

Vielen Dank für das Gespräch.


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.