Die Kooperation zwischen Marketing und PR hat einen Vorläufer: Die Kampagne "Die Wahrheit über McDonald's" (2017), die mit Fake-News und Verbraucherlügen aufräumen wollte. Für McDonald's war sie "eine sehr erfolgreiche Qualitäts-Kampagne mit einer sehr prägnanten Markenpräsentation". Die jetzigen #365Gründe sind nun "die konsequente Weiterentwicklung, die neben Qualität auch viele andere Themen bespielen wird", so ein Unternehmenssprecher. 

Gleichzeitig richtet die Fastfood-Kette ihren Fokus damit auf eine jüngere Zielgruppe, auf Teens und Twens. Aber auch Familien und Stammkunden sollen bei den #365Gründen nicht zu kurz kommen.

Bei den Agenturen vertraut McDonald's auf ein bewährtes Duo: Salt Works und Leo's Thjnk Tank, die jeweiligen Leadagenturen für PR bzw. Marketing, die bereits die "Wahrheits"-Kampagne gemeinsam betreut haben.

Erstaunlich ist vor allem die lange Laufzeit der Kampagne - für McDonald's eine Premiere, die viel Durchhaltevermögen erfordert. Das kann sich McDonald's von dem österreichischen Blogger Dominik Leitner abgucken, der 2017 jeden Tag eine positive Nachricht (Motto: 365guteDinge) verbreitet hat.

Facebook und Instagram sind nicht die einzigen Kanäle, in denen die "365 Gründe für McDonald's" gespielt werden. "Sie dürfen auf einige weitere digitale und analoge Aktivitäten gespannt sein", kündigt McDonald's an.

Der beliebteste der bisher erschienen Instagram-Posts kommt auf 23.000 Views, drei erzielten bislang mehr als 10.000 Views. Für McDonald's ist Reichweite jedoch nicht alles. Interaktionen und Tonalität werden ebenfalls gemessen. "Darüber kommen weitere Research-Tools zum Einsatz, mit denen wir den Grad der Markenbindung bei den relevanten Zielgruppen kontinuierlich erfassen", erklärt McDonald's.

Alle Gründe der ersten Woche im Facebook-Video:

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Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".