KI-gestützte Kommunikation

Die neue Kampagne für die ADC Digital Experience kommt von Alina Schlaier und Beatriz Prados die dafür erstmals mit künstlicher Intelligenz gearbeitet haben. Beide sind Designerinnen der Kölner Digitalagentur Denkwerk; Schlaier vertritt seit 2018 die Sektion Düsseldorf im ADC-Präsidium. Sie kuratiert mit Marc Wirbeleit, Vorstand für den Fachbereich Digitale Medien, die ADC Digital Experience.

Wie das mit der KI ging? Im ersten Schritt entwarf Pradoz eine Illustration zum Kongressmotto "Loslassen". Dann führtet Prados ihre eigene Zeichnung mit Werken berühmter Künstler wie Piet Mondrian, Wassily Kandinsky und David Hockney zusammen. Das Visual für die ADC Digital Experience entstand dann nach fünf Tagen durchgängiger Bearbeitung beider Designerinnen und über tausendfacher Iteration durch die KI. Sie ist eine Zusammenführung dieser unterschiedlichen Arbeiten.  
 
"Die ersten anderthalb Tage", erinnert sich Prados, "hat die KI überhaupt nicht das gemacht, was ich in meiner Vorstellung hatte." Sie habe ihre Bilder ganz anders interpretiert als geplant. "Erst als ich meine Vorstellungen losgelassen habe und mich auf die KI eingestellt habe, konnte ich richtig gut mit ihr zusammenarbeiten", sagt die Illustratorin.
 
Alle Informationen zur Veranstaltung unter adc.de/digital-experience.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.