Christoph Pietsch wiederum soll die Geschäftsentwicklung sämtlicher Agenturen der Gruppe vorantreiben und Kunden maßgeschneiderte Teams basteln. Da geht es nicht nur um Marketing, sondern auch um digitale Transformation und Geschäftsmodelle. Darüber hinaus wird er sich um neue Produkte und Services kümmern.

Es scheint, als reize Pietsch die Herausforderung. Schon bei DDB traf er vor knapp vier Jahren auf eine Agentur, die, als er antrat, dringend neuer Wachstumsimpulse bedurfte. Publicis entwickelt sich zwar gut mit Pitchgewinnen wie Oppo, Lidl, Mondelez, Radeberger und AOK, beschäftigt sich aber traditionell viel mit der eigenen Transformation, hatte mit Personalabgängen zu kämpfen und ist nach außen jedenfalls nicht als kreatives Aushängeschild sichtbar. Lortz agiert noch dazu eher im Verborgenen. Im Zusammenspiel mit seinem Kollegen May - die beiden sind ein eingespieltes Team - soll sich hier eine ganz neue Dynamik entfalten.

Ehrgeizige Ziele

Frank-Peter Lortz ist jedenfalls zufrieden: "Wir wollen für unsere Kunden der beste Partner für ihre Marketing-, Digital- und Business-Transformation sein. Mit Dennis werden wir zügig in das Spitzenfeld der kreativsten Agenturen Deutschlands vordringen. Christoph wird mit seinen Stärken in der Produkt- und Business-Entwicklung unsere Stellung als Partner für Marketingtransformation ausbauen."



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.