Bisher aber würden derartige Kooperationen - abgesehen einmal vom klassischen Sponsoring - noch viel zu wenig genutzt, sagt Dennis May, Kreativchef der Publicis-Gruppe. Gerade, wenn es um markenspezifische Konzepte gehe. "Dabei ist die emotionale Kraft von Musik- und Entertainment-Plattformen einzigartig", sagt May.

Die Künstler:innen, die DreamHaus vertritt, stehen offenbar schon in den Startlöchern für die geplanten Marketing-Aktivitäten. "Wir freuen uns sehr über diese strategische Partnerschaft mit Publicis, weil wir wichtige Synergieeffekte schaffen", sagt Marc Seemann, Director Strategy & Business Development bei DreamHaus. "Mit Authentizität und dem richtigen Gespür für musikalische Trends werden wir Künstlerinnen und Künstlern den Zugang zu Marken erleichtern."

Die beiden Partner befinden sich bereits in ersten gemeinsamen Projekten für Bestands- und Neukunden der Publicis-Gruppe, zum Beispiel im Umfeld von "Rock am Ring" und "Rock im Park". Details dazu haben sie bislang nicht genannt.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.