Bilanz der Serviceplan-Gruppe 2017/2018

Bilanz der Serviceplan-Gruppe 2017/2018

Alle Unternehmensbereiche der Agenturgruppe konnten Zuwachsraten verzeichnen bzw. ihr Umsatzniveau halten. Stärkste Säule ist in diesem Geschäftsjahr die unter der Marke Plan.Net geführte Agenturgruppe für digitale Kommunikation. Sie steuert mit 103 Mio. Euro 25 Prozent zum Gesamtumsatz der Gruppe bei (2017/2018: 98 Mio. Euro). Darauf folgen Mediaplus (94 Mio. Euro; 2017/2018: 88 Mio. Euro) und Serviceplan (92 Mio. Euro; 2017/2018: 92 Mio. Euro). Über die Profitabilität der einzelnen Säulen schweigt sich die Agenturgruppe aus.

Die internationale Expansion stoppt, erstmal konsolidieren

Ansonsten war Serviceplan im vergangenen Jahr vor allem mit der eigenen Internationalisierung beschäfigt. Die jüngste Dependance entstand im Mai in New York; dank einiger Kooperationen mit Partneragenturen ist die Gruppe inzwischen auch in UK und Lateinamerika vertreten. Die Eröffnung des Büros in New York, ein persönlicher Traum Hallers, bildet den vorläufigen Abschluss der Expansion.

Serviceplan wird sich jetzt erst einmal darauf konzentrieren, an allen Standorten Häuser der Kommunikation auf- und auszubauen mit Serviceplan, Mediaplus und Plan.Net, wie es sie schon in Wien, Zürich, Mailand, Brüssel, Dubai, Paris, Lyon, Moskau und Madrid gibt, um wirklich integrierte Kommunikation anbieten zu können. Haller sagt: "Wir wachsen ab sofort erstmal nur noch in die Tiefe, nicht in die Breite." Konsolidierung ist angesagt.

Internationale Präsenz der Serviceplan-Gruppe

Internationale Präsenz der Serviceplan-Gruppe

Anvisiert ist für 2018/2019 ein ähnliches Umsatzwachstum wie für dieses Jahr zwischen fünf und zehn Prozent. Die Digitalisierung und die Internationalisierung böten dafür genügend Potenzial – es sei denn und das ist das Risiko – der Protektionismus der USA und Chinas führten zu weiteren Handelshemmnissen. Die Sprunghaftigkeit des US-Präsidenten sei für unternehmerisches Handeln wirklich nicht hilfreich. Dazu kämen die Sanktionen gegen Iran und Russland, wichtigen Handelspartnern, die Haller ablehnt.

Mehr zur Serviceplan-Bilanz lesen sie im aktuellen Heft 30/2018.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.