Die Antwort lautet Desk Finder. Das Team der Cross Productions bei Crossmedia hat mit dem Desk Finder ein Buchungstool programmiert, über das jeder Mitarbeiter selbst und völlig flexibel einen Schreibtisch in der Agentur buchen kann – immer dann, wenn er ihn braucht. Eine einfache Lösung, wie man es auch von Buchungssystemen, die man auch privat nutzt, kennt. Durch das Tool gewährleistet die Agentur nicht nur eine den Gesundheitsvorschriften entsprechende Auslastung vorhandener Flächen, sondern auch das einfache Nachvollziehen etwaiger Kontakte mit erkrankten Personen. So funktioniert's:

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Bevor sich die Crossmedia-Spezialisten ans Werk machten, wurde das Angebot im Markt gesichtet. Bei den meisten Anwendungen, heißt es, stehen beispielsweise stundenweise Buchungen für Meetings im Vordergrund oder die Anwendungen orientieren sich stärker an den Bedürfnissen der Anbieter von Co-Working-Spaces. Aber auch Angebote, die stärker auf das klassische Desk-Sharing ausgerichtet sind, hätten sich nicht so schnell einrichten und nutzen lassen, wie es sich die Agentur vorgestellt hatte. Von einer möglichen Nachverfolgung erkrankter Kollegen ganz abgesehen.

Crossmedia vertreibt das Tool in Eigenregie

Der Desk Finder wurde für die eigenen Bedürfnisse entwickelt. Allerdings hat das Management nach Gesprächen mit Kunden festgestellt, dass viele Agenturen und Kunden vor den gleichen Herausforderungen stehen. Daher bietet Crossmedia die Anwendung auch externen Interessenten an. Für die Nutzung des Tools veranschlagt sie rund 1 Europ pro Mitarbeiter und Monat. 

Der Desk Finder ist eine cloudbasierte Anwendung, die in allen gängigen Browsern und als "Web App" auch auf Smartphones läuft. Die Lösung wurde gemäß des Prinzips der Datensparsamkeit entwickelt, so Crossmedia, und verzichtet auf den Einsatz von Trackern innerhalb der Anwendung. Und: Das Tool wird in den kommenden Wochen kontinuierlich weiterentwickelt, versprechen die Verantwortlichen.



Peter Hammer
Autor: Peter Hammer

begleitet seit vielen Jahren redaktionell die Agentur-Branche, für die W&V wie auch früher für den Kontakter. Als Ressortleiter wie Redaktionsleiter. Liebt gute Kreation, aber mehr noch interessante und innovative Geschäftsmodelle. Unabhängig von Kanal und Größe. Was ihn immer wieder überrascht: Wie viele spannende Menschen es in der Branche gibt.