Arbeitsbedingungen :
Amazon erhöht in den USA und Großbritannien die Gehälter

Der Druck der Öffentlichkeit zeigt Wirkung: In den USA und Großbritannien erhalten Amazon-Mitarbeiter künftig mehr Geld.

Text: W&V Redaktion

Im Streit um den Umgang mit seinen Mitarbeitern macht Amazon-Chef Jeff Bezos seinen Kritikern nun offenbar ein Zugeständnis: Der Onlinehändler aus Seattle will den Mindestlohn für seine Angestellten ab November in den USA auf 15 Dollar pro Stunde anheben. Bislang lag dieser bei 7,25 Dollar.

Auch in Großbritannien soll der Mindestlohn für Amazon-Angestellte steigen: auf 9,50 Pfund beziehungsweise auf 10,50 Pfund in London. "Wir haben unsern Kritikern zugehört und überlegt, was wir tun können und uns zu diesem Schritt entschieden", heißt es in einer Erklärung von Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Einen Haken hat die Lohnanpassung aber doch: Denn künftig gibt es keine monatlichen Boni- und Aktien-Optionen mehr für Lager- und Zeitarbeiter. Für Deutschland gibt es noch keine entsprechenden Zusagen. Man werde "die Situation weiter prüfen", sagte ein Unternehmenssprecher.


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