Um das meiste aus den sozialen Kanälen herauszuholen, nehmen Ikea-Mitarbeiter regelmäßig an Workshops bei den sozialen Netzwerken teil. Die meisten fanden bei Pinterest statt. So wurden Schritt für Schritt die Strategien für organische und bezahlte Kampagnen erarbeitet. Für die Platzierung des Katalogs hat Ikea nichts bezahlt, wohl aber für die Bewerbung über die Plattform. 

Mit dem wachsenden Fokus auf digitale Kanäle sinken bei Ikea - ähnlich wie bei Otto - die Investitionen in den gedruckten Katalog. "Kataloge waren für Ikea von Anfang an ein ganz wichtiger Teil des Konzepts", erklärt Longarzo. "Aber wir haben 2019 und merken, dass sich das Konsumentenverhalten ändert und die Welt immer digitaler wird. Diese Print-Only-Denke wurde immer mehr zur Herausforderung."


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W&V Redaktion
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