Ein großes Risiko gehen einige Unternehmen auch offenbar ganz bewusst beim E-Mail-Marketing ein. Obwohl sich 81 Prozent der Befragten über die Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Vorschriften der DSGVO bewusst sind, haben zwölf Prozent weiterhin vor, Werbe-E-Mails ohne zugehörige Einwilligung zu verschicken. Dagegen gehen 45 Prozent der Befragten auf Nummer sicher und schreiben nur diejenigen an, welche auch explizit ihre Einwilligung dafür gegeben haben.

Insgesamt 22 Prozent der Webe-Mails werden verschickt, ohne dass die nötige Einwilligung vorliegt.

Auf die Transparenzpflichten dagegen sind die Befragten relativ gut vorbereitet. 73 Prozent klären den Kunden darüber auf, welche personenbezogenen Daten für welche Zwecke gesammelt werden. Ähnlich gut sieht es bei der Datensparsamkeit aus: Im Schnitt verlangen nur elf Prozent zu viele Daten bei der Leadgenerierung. Negativ fällt hier allerdings die Pharmabranche auf, wo 52 Prozent zu viele Daten erheben.

Einen Datenschutzbeauftragten wollen 92 Prozent der Unternehmen installieren. 57 Prozent setzen auf einen Mitarbeiter im eigenen Unternehmen und 35 Prozent auf einen externen Dienstleister.

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Autor:

Franziska Mozart
Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.