Facebook legt mit Unterbrecherwerbung los

Facebook verspricht den Publishern mehr Geld. Dafür testet das Unternehmen in den USA nun umfangreich Unterbrecherwerbung. 

Text: W&V Redaktion

Facebook verspricht den Publishern mehr Geld.
Facebook verspricht den Publishern mehr Geld.

Jetzt geht Facebook das Thema Unterbrecherwerbung ganz offiziell an. Das Unternehmen hat drei neue Möglichkeiten für Werbepartner verkündet, die aber vorerst nur für bestimmte US-Kunden testweise verfügbar sind. Der Plan: Die Publisher sollen mehr an ihren Videos verdienen können. Bereits im Januar waren einiges Details zu den Plänen des Konzerns durchgesickert.

Facebook lässt jetzt Werbespots innerhalb von Videos zu. Von Pre-Roll-Ads hält Facebook-Chef Mark Zuckerberg offensichtlich wenig. Die Einnahmen gehen zu 55 Prozent an den Content-Ersteller, 45 Prozent behält Facebook, das berichtet der US-Blog "Recode". Bei normalen Videos ist eine Werbe-Unterbrechung erst ab 20 Sekunden möglich. Bei Live-Videos sind die Bedingungen etwas anders: Ein Spot darf erst nach vier Minuten Übertragung laufen, dann sind die Clips 20 Sekunden lang. Der Stream muss jedoch mindestens 300 Zuschauer erreichen. 


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.