Aleks Koleski, Co-Founder & CTO Aiconix

Aleks Koleski, Co-Founder & CTO Aiconix

Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz

Den Vorteil von KI sieht Koleski in der Erweiterbarkeit: "Bei Algorithmen ist der Computer so schlau wie der Programmierer, der den Algorithmus geschrieben hat, bei KI ist er so schlau wie die Daten, die für das Training verwendet wurden." Das sei wie bei Kindern. Wenn man denen genügend Beispiele gebe, würden die auch lernen zu abstrahieren. Ausgestattet mit einem Stipendium machten sich die Unternehmer im Start-up-Dock der TU Hamburg an die Machbarkeitsplanung.

Der nächste große Schritt war die Bewerbung beim Next Media Accelerator (NMA), ein Fonds, an dem führende Medienunternehmen beteiligt sind und ausgewählte Start-ups mit Trainings- und Beratungsangeboten unterstützen. Experten stehen als Mentoren und Sparringspartner zur Verfügung. "Aus diesem Kreis der Berater kam letztlich die Aufforderung an uns, ein Minimum Viable Product, also das kleinste System mit minimalen Anforderungen und Eigenschaften, zu erstellen", erzählt Eugen Gross.

Rechenleistung aus der Cloud

Heraus kam das Programm "Aingine", das eigentlich als Zwischenprodukt gedacht war und es ermöglicht, gesprochene und audiovisuelle Inhalte in präzise Daten umzuwandeln. Diese erhalten dann ein umfassendes Labelling für eine spätere Suche. Dabei werden die Ergebnisse unterschiedlicher Anbieter konsolidiert und um intelligente Features verfeinert sowie um eigene Anwendungen ergänzt.

Videoanalyse: Der Text im Film wird genau untersucht.

Videoanalyse: Der Text im Film wird genau untersucht.

"Wir sehen künstliche Intelligenz als einen der Megatrends, wenn es um Tech-Startups im Medienbereich geht. Insbesondere was die Inhalteproduktion und Datenanalyse angeht", sagt Christoph Hüning, Managing Partner bei NMA, zur Förderung des Unternehmens Aiconix. "Wir wollen Deutschland und die EU als Standort für KI unterstützen und glauben, dass wir gemeinsam mehr tun müssen, um international Schritt zu halten."

Um Aingine am Laufen zu halten und weiterzuentwickeln war zudem eine entsprechende IT-Infrastruktur nötig. Neben einem Rechenzentrum stellte der IT-Anbieter Oracle unterschiedliche Cloud-Ressourcen und -Features zur Verfügung. Aiconix ist außerdem Teil des Oracle Global Startup Ecosystems, eine Initiative zur Unterstützung junger Unternehmen durch Hilfe bei der Entwicklung und Zusammenarbeit mit anderen Firmen.


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W&V Leserautor

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