Analoges Prinzip in der digitalen Welt

Die Idee hinter Kilt basiert auf dem Ausstellen und Vorzeigen offiziell gültiger Dokumente, übertragen in die digitale Welt: Das attestierte Dokument wird direkt beim User gespeichert. Derjenige, dem er das Dokument später vorzeigt, kann mit Hilfe der Blockchain und der Reputation des Ausstellers überprüfen, dass es echt und vertrauenswürdig ist.

Die Sicherheit sei aufgrund der Blockchain gewährleistet, bei der Datenketten auf verschiedenen Computern kopiert werden. Die Kilt-Blockchain speichere darüber hinaus nach Angaben der Verantwortlichen nicht die Informationen über die Nutzer, sondern lediglich Prüfsummen, um die Privatsphäre zu schützen.

Ingo Rübe, Gründer und Geschäftsführer der Botlabs: "Alle Anwendungen, die auf Kilt basieren, verzichten auf die monopolistischen Gatekeeper, die wie eine Mauer zwischen Unternehmen und Konsumenten stehen und riesige Datenmengen in nur ihnen zugänglichen Silos horten. Kilt-Anwendungen haben das Potenzial, das Internet so demokratisch zu strukturieren, wie es ursprünglich konzipiert wurde. Denn das Protokoll ermöglicht, dass Akteure, die sich in der analogen Welt nicht kennen, im Internet einander wieder vertrauen können."

Der Open-Source-Demo-Client steht zum Download zur Verfügung.

Botlabs wurde 2018 vom Informatiker und Burda-CTO Ingo Rübe und Hubert Burda Media gegründet. Im Oktober 2018 beteiligte sich zusätzlich die Ringier AG an dem Blockchain-Start-up.


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W&V Redaktion
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