Suder sagte am Dienstag bei ihrer Vorstellung, die Auswirkungen der Digitalisierung auf Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft seien erheblich. Es gebe dabei zwangsläufige Veränderungen in globalem Rahmen, die im Sinne der Menschen gesteuert werden müssten. Zudem gebe es "Bereiche, in denen wir noch sehr aktiv gestalten können und auch die Chance dazu haben". Für beide Bereiche müssten Lösungen gefunden werden, die die spezifische deutsche Gesellschaftsordnung auch in Zukunft sicherten. Es gehe um die Frage, wie bei der Digitalisierung der deutsche Weg innerhalb Europas aussehe, verglichen mit den Entwicklungen in den USA oder China.

In dem Rat sitzen neben Suder unter anderem Peter Parycek, Leiter des Kompetenzzentrums Öffentliche IT am Fraunhofer Fokus Institut, der an der Universität Oxford lehrende Internet-Professor Viktor Mayer-Schönberger, die New Yorker Professorin Beth Simone Noveck, die bereits die Regierung des damaligen US-Präsidenten Barack Obama beim Aufbau einer Digitalplattform beraten hat, der Harvard-Professor und Regulierungsexperte Urs Gasser sowie die Rektorin der Fernuniversität Hagen, Ada Pellert.

Inzwischen sind auch die restlichen Mitglieder öffentlich geworden, die Presseabteilung der Bundesregierung porträtiert sie hier.  Auch Netzpolitig.org hat sich mit den zehn Persönlichkeiten befasst und stellt sie ausführlich vor. Autor Ingo Dachwitz ist jedoch enttäuscht von der Auswahl: "Gänzlich fehlen nämlich Menschen und Initiativen, die technologischen Fortschritt ganz praktisch in den Dienst von Emanzipation, Solidarität, Nachhaltigkeit und Gemeinwohl stellen."

Hier kündigt Angela Merkel den Digitalrat an:

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am/dpa


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W&V Redaktion
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