Konzernbilanz :
Ströer wächst mit Digital und Direct Media

Der Kölner Werbe- und Medienkonzern steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2018 um 24 Prozent auf 742 Millionen Euro. Das organische Wachstum liegt bei knapp acht Prozent.

Text: Manuela Pauker

Ströer-Gründer Udo Müller: Prognose für 2018 bleibt.
Ströer-Gründer Udo Müller: Prognose für 2018 bleibt.

Der Ströer-Konzern hat in den ersten sechs Monaten diesen Jahres kräftig zugelegt: Wie das Kölner Werbe- und  Medienhaus jetzt verkündete, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf 742 Millionen Euro. Das organische Wachstum liegt bei knapp acht Prozent.

Zu dem Plus haben alle Segmente beigetragen, so Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer. Das starke organisches Wachstum im ersten Halbjahr werde jedoch vor allem vom Digitalgeschäft und der neuen Dialogmediensparte getragen.

Dieses Segment Direct Media, in dem die Produktgruppen Dialog Marketing und Transactional angesiedelt sind, steuerte einen Umsatz von 173,5 Millionen Euro bei – im Vorjahr waren es noch 66,2 Millionen Euro. Augfgrund der neu erworbenen Unternehmen im Bereich Dialog Marketing gibt es für diese Produktgruppe jedoch noch keine Vergleichszahlen für die erste Jahreshälfte des Vorjahres.

Die Prognose bleibt bestehen

Der Bereich Content Media steigerte das organische Umsatzwachstum von 239,7 Millionen Euro auf 262,7 Millionen Euro, Out of Home Media verbesserte sich "trotz insgesamt herausfordernder Marktumfelder" im ersten Halbjahr auf 313,9 Millionen Euro (Vorjahr: 303,3 Millionen Euro).

Die Prognose für das ganze Jahr 2018 – Ströer erwartet einen Gesamtkonzernumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro – bleibt daher weiter bestehen. Im vergangenen Jahr hatte Ströer einen Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro erzielt.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde