Gegenwind für den Social-Media-Konzern

Zuletzt hatte der Konzern gerade in Deutschland mit viel Gegenwind zu kämpfen. Die Datenskandale werden hierzulande besonders kritisch gesehen. Das Bundeskartellamt will Facebooks Radius beim Sammeln von Nutzerdaten einschränken. Und auch Werbekunden haben inzwischen begonnen, die Targeting—Maschine Facebook kritischer zu hinterfragen.

Facebook muss hierzulande mehr Präsenz zeigen und vor allem die Werbekunden überzeugen – und Krause scheint für diese Rolle ziemlich gut geeignet. Er ist tief im Thema. Sein bisheriger Arbeitgeber Mediacom arbeitet so eng mit dem Social Network zusammen wie keine andere deutsche Mediaagentur. Und Krause gilt als offener Typ Kunden-Versteher. Damit war er vor allem in seiner Zeit als Geschäftsführer der Mediacom-Schwesteragentur MEC (heute Wavemaker) sehr erfolgreich. Die Kundenseite kennt er ebenfalls. Einen Großteil seiner Laufbahn verbrachte er auf Unternehmensseite, bei Audi und bis 2013 bei Telefónica.

Am Donnerstagvormittag war auf dem privaten Facebook-Profil noch das zu lesen: Er arbeitet bei Telefónica und wohnt in München. Das hat sich inzwischen geändert. "Heute bin ich in Hamburg, um meine neuen Kolleginnen und Kollegen bei Facebook besser kennenzulernen", so Krause.

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Wirtschaftlich läuft es ziemlich gut beim Digital-Konzern. Weltweit wachsen Nutzer- und Umsatzzahlen. Für Deutschland veröffentlicht Facebook allerdings keine Kennzahlen. (tn/app)


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W&V Redaktion
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