Pädophile Inhalte :
Youtube hat Ärger mit Werbeumfeldern

Lidl und andere bekannte Marken wollen vorerst keine Werbung mehr auf Youtube schalten. Die Video-Plattform kann pädophile Umfelder nicht ausschließen. 

Text: W&V Redaktion

Youtube muss den Kampf mit pädophilen Werbeumfeldern aufnehmen.
Youtube muss den Kampf mit pädophilen Werbeumfeldern aufnehmen.

Ihre Werbung in der Nähe von pädophilen Inhalten bei Youtube? Mehrere Werbekunden haben die Reißleine gezogen und ihre Anzeigen bei der Google-Bewegtbildplattform ganz storniert, darunter Deutsche Bank, Adidas, Hewlett Packard, Lidl oder auch Mars. Ein entsprechender Aufklärungsartikel in der "Times" hatte den Boykott zu Folge.

Laut der Zeitung wurden die Motive und Videos der Kinder offenbar von diesen selbst hochgeladen. Ein Clip von einem Mädchen in Nachtwäsche wurde laut "Times" 6,5 Millionen Mal gesehen, Hunderte Pädophile kommentierten. Die Firma Mars teilte mit, dass sie nicht bei Google werben werde, "solange wir nicht das Vertrauen haben, dass angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden".

Nun will das Unternehmen schnell reagieren: Die Werbefinanzierung auf 50.000 Kanälen wurde deaktiviert. Mehr als 2 Millionen Videos seien in den vergangenen Tagen von Youtube entfernt worden, gut 270 Accounts gelöscht, versichert ein verantwortlicher Manager auf Anfrage von Vice.

Der Ärger wird noch größer: Parallel dazu stößt Usern die Suchfunktion bei Youtube auf. Wer in der Suchmaske bestimmte Wortkombinationen eingibt, bekommt aktuell diverse verstörende Vorschläge angezeigt. Wie etwa Buzzfeed berichtet, schlägt Autocomplete bei Eingabe der Worte "how to have" eine Reihe von pädophilen und Sex-bezogenen Phrasen vor, etwa: "how to have s*x with your kids", "how to have s*x kids" oder "how to have s*x in school" vor


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.