Thomas Vollmoeller, CEO: "Wir sind mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2018 sehr zufrieden. Wir wachsen ungebremst, sowohl das Kerngeschäft von Xing als auch das unserer Tochterfirmen haben sich sehr gut entwickelt. Wir verzeichnen auf allen Plattformen eine stark wachsende Nutzerzahl und bei sämtlichen Dienstleistungen für Unternehmen gewinnen wir immer mehr Kunden dazu. Die tektonischen Veränderungen der Arbeitswelt machen sich verstärkt bemerkbar - unsere Angebote rund um das Thema New Work treffen den Nerv."

Deswegen hatte Xing im Februar auch eine Namensänderung angekündigt. Künftig will das Unternehmen New Work heißen. Diesen Schritt hatten Vorstand und Aufsichtsrat bereits im vergangenen Jahr beschlossen, Anfang Juni 2019 muss die Hauptversammlung dem Vorhaben noch zustimmen. Das Geschäftsmodell hat sich gewandelt, die Vision einer besseren, menschlicheren Arbeitswelt steht im Mittelpunkt. Zu diesem Zweck veranstaltet Xing jedes Jahr das Event New Work Experience (NWX) in der Hamburger Elbphilharmonie. Die Produktmarken Xing, Kununu, Internations oder Prescreen werden nach der Umfirmierung weiter Bestand haben, sodass sich für Mitglieder, Nutzer und Firmenkunden dadurch nichts ändert.

Neue Produkte ergänzen das Portfolio

2018 hat Xing seine neue Marke "HalloFreelancer" weiter ausgebaut. Das Produkt ermöglicht es Freiberuflern – einer stark wachsenden Gruppe auf dem Arbeitsmarkt – sich Unternehmen zu präsentieren und von für sie relevanten Ausschreibungen zu profitieren – umgekehrt können Unternehmen zielgerichtet nach Spezialisten suchen.

Da der Fachkräftemangel für immer mehr Unternehmen zum ernsten Problem wird, hat Xing auch seine E-Recruiting-Angebotspalette nochmals erweitert. So steht Personalern jetzt ein integriertes Bewerbermanagement-System zur Verfügung, mit dem sie direkten Zugang zu mehr als 15 Millionen Kandidaten haben. Dadurch können sie die Personalgewinnung deutlich beschleunigen.


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".