Thematisch liegt der Schwerpunkt in Zukunft auf den Rubriken Gerechtigkeit (Politik, Wirtschaft und Gesellschaft), Uni und Arbeit (Ausbildung, Studium, Karriere), Freizeit (Serien, Popkultur, Reisen), Gefühle (Liebe, Sex, Beziehungen, Psyche) und Queer (LGBTQ+).

Das Design beschreibt der Verlag als aufgeräumter und schlichter. Bei der Typografie kommt die Hausschrift "Spiegel Slab" zum Einsatz.

Julia Rieke, Ressortleitung Bento: "Inhaltlich und optisch rückt die Seite näher an den Spiegel." Bento bewahre aber als Marke ihre Eigenständigkeit: "Denn das neue Bento soll nicht wie der Spiegel, sondern 'ein junges Magazin vom Spiegel' sein."

Magazin für Studentinnen und Studenten

Unter dem Titel Bento Start wird die Bento-Redaktion ab 2020 außerdem einen Printtitel produzieren, der den Uni-Spiegel ersetzen wird. Viermal im Jahr wird das Heft dem Nachrichtenmagazin beigelegt und an Universitäten verteilt. Ziel jeder Ausgabe sei es, "ein empathischer und reflektierter Begleiter beim Übergang zwischen Studium und Arbeit zu sein".

Das bedeutet, dass die Redaktion Themen wie persönliche Karriereziele ebenso wie gesellschaftliche Veränderungen behandeln will. Als Beispiele zählt der Verlag Zeitgeistiges auf wie "Verträgt sich meine Arbeit mit nachhaltigen Klimazielen?", "Wie sollte ich mein erstes selbstverdientes Geld anlegen?", "Wie gelingt ein gutes Miteinander zwischen den Geschlechtern am Arbeitsplatz und im Studium?".

Optisch sei das Heft auf die junge Zielgruppe, die täglich auf Instagram und Snapchat unterwegs ist, abgestimmt: "verspielter als klassische Angebote, klar in der Bildsprache".

Katharina Hölter, Teamleiterin bei Bento, ist redaktionell verantwortlich für Bento Start.

Die Vermarktung von Bento Start übernimmt Spiegel Media. Die Beilage erscheint erstmals am 4. April 2020 in einer Druckauflage von rund 200.000 Exemplaren.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.