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Er gewann zwar das von der Wiener Zeitung Kurier organisierte Onlinevoting in der Kategorie "Show/Unterhaltung". Doch die Provokation blieb er dann schuldig. "Ich habe sie angelogen von vorn bis hinten", sagte Böhmermann dem Publikum. "Sie wurden von einem unseriösen, windigen Populisten hinters Licht geführt - wahrscheinlich zum allerersten Mal in ihrer Geschichte."

In der Kategorie "beliebteste Schauspielerin Film" gewann Nina Proll (Anna Fucking Molnar, Vorstadtweiber), als "beliebtester Schauspieler" im Fernsehen oder Kino bekam Elyas M'Barek (Fack ju Göhte) die meisten der 200.000 abgegebenen Stimmen. Über den Publikumspreis in der Kategorie "beliebteste Schauspielerin Serie/Reihe" durfte sich Hilde Dalik für ihre Rolle der "Vanessa Schwarz" in der österreichischen Serie Vorstadtweiber freuen. Die dritte Staffel der Serie war ab Februar 2018 im Ersten zu sehen. Die Schauspieler Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau bekamen eine Romy für ihre Krimiserie Hubert und Staller.

Bereits am Donnerstag wurden die Preise der Romy-Akademie vergeben. Die 16-teilige TV-Serie Babylon Berlin (Sky, ARD Degeto, X Filme Creative Pool, Beta Film) erhielt die Auszeichnung "TV-Ereignis des Jahres". Sie wird ab Herbst als Free-TV-Premiere im Ersten zu sehen sein. Eine Romy für die "Beste TV-Serie" ging an die satirische Serie Hindafing des Bayerischen Rundfunks mit Maximilian Brückner. Nominiert waren auch Dark (Netflix) und Das Verschwinden (ARD). In der Kategorie "Beste Produktion TV-Film" gewann die ARD-Serie Charité (UFA Fiction). Der Jurypreis ging an Amazons You Are Wanted mit Matthias Schweighöfer.

Für die "Romy" waren 31 TV- und Filmstars in sechs Kategorien nominiert. Die Statuette wurde zum 29. Mal verliehen. Sie ist nach der österreichische Schauspielerin Romy Schneider benannt, die dieses Jahr 80 Jahre alt geworden wäre. (W&V/dpa)


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W&V Redaktion
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