Zum Deutschlandstart :
Das ist die Launchkampagne von Ströer für Watson.de

Vor allem in sozialen Netzwerken trommelt Ströer für den Online-Neustart Watson.de. Wo sich eben die Zielgruppe der 20- bis 35-Jährigen tummelt.

Text: Petra Schwegler

Chefredakteurin Gesa Mayr peilt mit Watson.de die Generation Mobile an.
Chefredakteurin Gesa Mayr peilt mit Watson.de die Generation Mobile an.

Watson.de ist online, das neue Ströer-Angebot für die Generation Mobile. Mit einer dreistufigen Launchkampagne mit dem Slogan "News ohne Bla Bla" macht der Werbevermarkter auf Plakaten und via Public Video auf das neue Newsangebot im Umfeld des öffentlichen Nahverkehrs, der verstärkt von der jungen Zielgruppe frequentiert wird, aufmerksam.

Außerdem hat das Unternehmen über die Tochter Ströer Social Publishing eine Kampagne auf Facebook umgesetzt. Die eingesetzten nativen, zielgruppengerechten Werbemittel sollen "einen hohen Unterhaltungswert" haben und zur Bekanntmachung von Watson.de beitragen.

Ziel sei der Social-Web-Kampagne sei es, den Social Traffic langfristig in treue User umzuwandeln, heißt es in der Mitteilung vom Donnerstag. Angaben zum Mediavolumen werden nicht gemacht. 

Nomen soll Omen sein.

Nomen soll Omen sein.

Zu Watson.de: Ströer erweitert ab sofort sein digitales News-Portfolio – neben dem Zukauf T-Online - um das neue Onlineportal und die App. Die Marke liefert Nachrichten, Geschichten und Meinungen zu Wirtschaft, Politik, Unterhaltung, Sport, Digitalem und Lifestyle. Die "drei Säulen Nachrichten, Unterhaltung und Debatten" sollen nach Ströer-Angaben "angepasst an die Gewohnheiten der digital-affinen Zielgruppe aufbereitet werden".

Ströer übernimmt in Lizenz das Redaktionskonzept, Design und Technik vom Schweizer Vorbild Watson.ch, betrieben von der FixxPunkt AG. Das Unternehmen hat in Berlin 25 Mitarbeiter für das Projekt eingestellt, darunter Chefredakteurin Gesa Mayr und die stellvertretende Chefredakteurin Anne-Kathrin Gerstlauer. Zudem stellt Ströer die Technik, die die Inhalte für 20- bis 35-Jährige auf verschiedenen Endgeräten mediengerecht und individualisiert distribuiert.

"Das ist eine Riesenchance, aber auch ein ganzes Stück Arbeit. Wir werden viel Neues ausprobieren. Das wollen wir gerne gemeinsam mit unseren Usern tun, die verschiedene Bedürfnisse zu verschiedenen Uhrzeiten haben", wird Chefredakteurin Gesa Mayr zum Start zitiert.

Wo Watson.de entsteht, wer Watson.de vermarktet

Angesiedelt ist das Team im Berliner Publishing Hub von Ströer; es baut ein eigenes Kolumnisten- und Influencer-Netzwerk auf. Zum Start will das deutsche Watson mit Influencern aus dem Management von 2nd Wave, die zum Beispiel PietSmiet und LeFloid betreuen, zusammenarbeiten. "Die von den Influencern kreierten Formate werden sowohl über Watson.de und die Kanäle der Influencer gespielt", heißt es.

Neben dem redaktionellen Betrieb verantwortet Ströer auch die Vermarktung von Watson.de und bietet Werbeformen von nativen Anzeigen über Video Ads und Display-Anzeigen, aufbereitet für Mobile, Desktop und Tablet. Die Kölner peilen noch im laufenden Jahr rund zehn Millionen Visits im Monat für die deutsche Version an.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.