Der erste Neustart befindet sich schon in den Startlöchern: Am 18. Oktober erscheint unter dem Markendach von Merian erstmals Merian Scout, "ein junges, sehr erlebnis- und serviceorientiertes Kurzreiseziel-Magazin mit Hipster-Touch", so der Verlag. Für die Erstausgabe (Thema: Hamburg) konnten rund 30 Anzeigenseiten verkauft werden. Die nächste Ausgabe des vorläufig vier Mal jährlich erscheinenden Titels ist für Mai 2019 geplant; dann dreht sich das Heft um Südtirol.

Auch im Digitalbereich tut sich etwas: Am 23. Januar 2019 geht der neue Auftritt des Foodmagazins Der Feinschmecker an den Start. Für das Herzstück, die Website, verspricht Geschäftsführer Peter Rensmann "Gefühle bis zum Anschlag" - dafür soll die "durchgängig emotionale Inszenierung der Inhalte" sorgen. Service und Nutzwert gibt es ebenfalls – etwa mit Tipps zu den weltweit besten Restaurants, Hotels und Nightlife-Hotspots.

Mehr Bewegtbild, neue Print-Produkte

Eine zentrale Säule des neuen Feinschmecker-Auftritts sind außerdem Bewegtbild und Personality-Angebote. Hier kommen unter anderem Blogger und Influencer zum Zug, aber auch Events werden gecovert, etwa die alljährlichen Feinschmecker Wine Awards.

Print gerät beim Feinschmecker aber trotzdem nicht ins Hintertreffen: Zusätzlich zu den bisherigen zwölf Ausgaben im Jahr gibt es künftig ein weiteres Heft unter der Dachmarke. Die Besten der Besten, so der Name, versteht sich als kulinarischen Genießer-Jahresrückblick. Preis: 12,95 Euro.

Die Printplanungen sehen für das Jahr 2019 außerdem zwei weitere Neustarts vor. Für das erste Halbjahr ist ein neuer Foodtitel in Arbeit, in der zweiten Jahreshälfte soll ein "jung und hedonistisch positioniertes neues Männermagazin" mit internationalem Anspruch an den Kiosk kommen. Ob es sich um eine Eigenentwicklung oder ein Lizenz-Produkt handeln wird, ist noch offen.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde