Jahresbilanz :
DuMont verdoppelt Gewinn

Vorstandschef Christoph Bauer will nun weiter in die Digitalisierung des Kölner Medienhauses DuMont investieren.

Text: Judith Pfannenmüller

Die Rechnung der Kölner ist aufgegangen.
Die Rechnung der Kölner ist aufgegangen.

Die DuMont-Mediengruppe hat  im Geschäftsjahr 2017 den Umsatz auf 615 Millionen Euro gesteigert (plus 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Das Ergebnis vor Steuern stieg um 7,5 Prozent auf 72,3 Millionen Euro und beschert DuMont nach den schmerzhaften Entlassungswellen vor einigen Jahren nach der Umstrukturierung zum dritten Mal in Folge einen Wachstumskurs.

Der Konzerngewinn verdoppelte sich von 3,2 Millionen Euro 2016 auf  6,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2017. DuMont hatte 2014 das strategische Programm "Perspektive Wachstum" eingeleitet, um die Redaktionen auf Digitalisierung zu trimmen.

Im Zuge des Umbaus wurden 2016 - sozusagen als letzter Akt -  Berliner Zeitung und Berliner Kurier zusammengelegt und 50 Mitarbeiter entlassen. Redaktion und Verlag zogen im Zuge dessen vom Alexanderplatz in die Alte Jakobstraße um.

Die Neuausrichtung werde "früher als vorgesehen" bereits zum Ende des Jahres abgeschlossen, sagt Christoph Bauer. Der Vorstandschef kündigt an, in den nächsten Jahren  noch intensiver in die Digitalisierung investieren zu wollen. DuMont fokussiert sich dabei auf die strategischen Geschäftsfelder Regionalmedien, Business Information und Marketing Technology.


Autor:

Judith Pfannenmüller
Judith Pfannenmüller

ist Korrespondentin für W&V in Berlin. Sie schaut gern hinter die Kulissen und stellt Zusammenhänge her. Sie liebt den ständigen Wandel, den rauhen Sound und die thematische Vielfalt in der Hauptstadt.