Ein Award für den "Sexist Man Alive"

Für Gesprächsstoff dürfte jedenfalls der neue Preis sorgen, den die Zeitschrift künftig vergibt: In Anlehnung an den "Sexiest Man Alive", den der US-Titel People jährlich kürt, zeichnet Emma künftig den schlimmsten Sexisten des Jahres aus. Der erste "Sexist Man Alive" ist auch schon gefunden: der umstrittene Rapper Kollegah darf sich über die Trophäe freuen. Die Begründung der Redaktion: "Keiner ist so sexistisch, so homophob und so antisemitisch wie du."

Vielleicht spricht das Heft, das nach Verlagsangaben aktuell eine verkaufte Auflage von 27.105 Exemplaren erzielt, mit diesen Veränderungen auch neues Publikum an: Immerhin: In Zeiten der #metoo-Bewegung könnte sich eine jüngere Leserschaft durchaus für diese Themen interessieren.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde