"Die Macherinnen und Macher von ida waren bereits bei erfolgreichen Entwicklungen wie dem Kika-Player beteiligt und wir spüren schon in den ersten Monaten des Unternehmens positive Impulse für den MDR. Da passiert also bereits sehr viel und wir wollen diesen kraftvollen Schwung mit dem Standort Thüringen nun weiter verstetigen", so die MDR-Intendantin Karola Wille.

Die Innovations- und Digitalagentur startete vor einem halben Jahr mit ihrer Arbeit, nachdem Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) und ZDF im Februar das Unternehmen vorgestellt hatten. 30 Mitarbeiter sind derzeit am Standort Leipzig tätig. Gesellschafter des Unternehmens sind MDR (51 Prozent) und ZDF Digital (49 Prozent), Ida ist eine privatrechtliche Einheit. Die Agentur widmet sich auch Feldern wie Suchmaschinenoptimierung, Nutzerverhalten oder Weiterentwicklung von Apps.

Ida wird zum Jahresbeginn mit um die fünf Mitarbeitenden starten, soll zügig organisch wachsen und Geschäftsfelder rund um digitale Inhalte für Kinder und deren Distribution erschließen.

Einer der prominentesten Neuzugänge ist Martin Hoffmann, der sich seit Jahren mit digitalen Trends beschäftigt. Unter anderem hat er das Social-Media-Team bei der Welt geleitet, war beratend für Opinary tätig und hat die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Nachrichten-App Resi entwickelt, der inzwischen eingestellt wurde. 

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Die Auftragslage geht über die Gesellschafter hinaus. Die Agentur arbeitet nach eigenen Angaben auch für andere öffentlich-rechtliche Anstalten und die Privatwirtschaft. Zudem sind eigene Produkte geplant, also ohne Auftrag.

am/dpa