OTT - also die Verbreitung von großteils Fernsehinhalten und Streamingangeboten via Internetleitung auf den klassischen Fernseher oder andere Bildschirmgeräte - wächst - laut Spot X  in Europa signifikant. Immer mehr Zuschauer konsumieren Serien, Filme, Dokus, Nachrichten und Shows auf diesem Weg.

Das eröffnet Chance, digitale Werbemaßnahmen ins Fernsehen zu integrieren - oder, wie Spot X es nennt: "Verbesserte Targeting-Möglichkeiten optimieren das Werbeerlebnis für die Verbraucher." Dazu braucht es Daten, und die liefern die OTT und online abgerufenen Inhalten. Mit der Folge, dass "Publisher eigene und Drittanbieter-Daten vermehrt nutzbar machen [werden], um den Wert ihres Inventars zu erhöhen", heißt es in der Zusammenfassung des Branchenreports.

Entsprechend werden voraussichtlich die Spot-Einspielungen in Echtzeit zunehmen, je mehr sich klassisches Fernsehen und OTT annähern. Und sie werden besser zum einzelnen Zuschauer passen - Stichwort Addressable TV.

Das bedeutet aber auch, dass Vermarkter und Werbungtreibende Lösungen zur Überwindung der Adfraud-Probleme finden müssen.

Den Spot-X-Report kann man online bei Angabe der Kontaktinformationen herunterladen. Die Plattform Spot X gehört seit Ende 2017 der RTL Group. verantwortet die automatisierte Vermarktung von Onlinevideo-Werbung, mit der Premium-Publisher und TV-Sender ihre Inhalte über alle Bildschirme hinweg monetarisieren können. Spot X hat seinen Hauptsitz in Denver, USA, die Deutschlandniederlassung sitzt in Hamburg. Derzeit führen Spot X und Smartclip ihre Geschäftsmodelle zusammen.


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W&V Redaktion
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