Vorzieheffekte beim Abo-Zuwachs

Der Unternehmensumsatz stieg im ersten Vierteljahr auf 5,77 Milliarden Dollar – ein Plus gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 27,6 Prozent. Der Börsenkurs des im kalifornischen Los Gatos ansässigen Unternehmens legte allein im vergangenen Monat um über 20 Prozent zu. Mit einem Unternehmenswert von inzwischen rund 193 Milliarden Dollar konnte Netflix damit vor Kurzen selbst den Entertainment-Giganten Walt Disney hinter sich lassen.

Angesichts der Unklarheit darüber, wie lange die Ausgangsbeschränkungen in vielen Ländern anhalten werden, beruhe eine Prognose für das zweite Quartal "überwiegend auf Mutmaßungen", heißt es in dem Bericht weiter. Intern erwarte man einen Abonnentenzuwachs von 7,5 Millionen. Die tatsächlichen Zahlen könnten aber deutlich nach oben oder unten abweichen.

"Ein Teil des durch die Ausgangsbeschränkungen erzielten Wachstums wird sich als Vorzieheffekt hinsichtlich des mehrjährigen organischen Wachstumstrends erweisen, was zu einem langsameren Zuwachs führt, wenn die Ausgangsbeschränkungen nach und nach in den einzelnen Ländern aufgehoben werden", betont das Unternehmen.

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Franz Scheele
Autor: Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.