Der Bedarf an Streaming-Inhalten in Deutschland wird nach Einschätzung von TV-Experten weiter wachsen. "Es ist noch ein sehr großes Potenzial", sagte der Geschäftsführer von Amazon Prime Video Deutschland, Österreich und Schweiz, Christoph Schneider, am Dienstag in einer Talkrunde auf den 34. Münchner Medientagen.

Der stellvertretende Programmdirektor des Ersten und Channel Manager der ARD-Mediathek, Florian Hager, betonte auf dem Branchentreffen, er glaube, dass der Markt gerade erst im Aufbruch sei. Streaming bedeutet das Abrufen von Bewegtbildinhalten auf Internetplattformen, also abseits des klassischen festen TV-Programms auf dem Fernsehgerät.

Die Geschäftsführerin der Streaming-Plattform Joyn von ProSiebenSat.1, Katja Hofem, sagte zur Zusammenarbeit hiesiger lokaler Anbieter in Deutschland auch mit Blick auf die internationale Konkurrenz: "Unser Modell war ja von Anfang an auch das eines Aggregators, der offen ist für unterschiedliche Partnerschaften." Joyn bündelt mehr als 60 Sender im Live-Stream. Zum deutschen Markt betonte Hofem, man müsse künftig mehr in Partnerschaften denken.

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