"Selbst die besten Spots fangen an zu nerven, wenn man sie zu oft sieht. Als Co-Sponsor einer so populären Show zu nerven, war für uns aber keine Option", sagt Heiner Twenhäfel, Group Creative Director bei Jung von Matt/Havel. "Deshalb haben wir ein ambitioniertes Konzept entwickelt, mit dem wir maximal abwechslungsreich, unterhaltsam und sympathisch kommunizieren."

Zuschauer-Voting nur per App 

In der ersten Staffel rätselte ein Millionenpublikum, wer sich hinter dem Astronauten (Sänger Max Mutzke), dem Engel (Komiker Bülent Ceylan) oder dem Monster (Boxerin Susi Kentikian) versteckte. Nun wurden zehn neue Kostüme angefertigt - darunter ein Faultier, eine Kakerlake, ein Drache und ein Chamäleon.

Am Spielprinzip hat sich allerdings nichts geändert: Erst wenn eine Sängerin oder ein Sänger vom Publikum aus der Show gewählt wird, muss sie oder er die Maske ablegen. Vorher ist nur einem ganz kleinen Kreis an Menschen bekannt, welche Promis mitmachen. Moderator Matthias Opdenhövel hat für die neue Staffel Hochkaräter versprochen: Es handle sich um "sehr prominente Männer und Frauen".

Eine Neuerung gibt es allerdings: Zum ersten Mal erfolgt das Voting während der Live-Show nur über die neue ProSieben-App. Dort können Fans ihre Stimme für ihre Lieblings-Maske abgeben. Für den Star mit den wenigsten Klicks heißt es am Ende der Show: runter mit der Maske! Zusätzlich kann in der App jeder Teil der #MaskedSinger-Community werden und ab dem Start der Live-Show mittippen, wen er hinter den jeweiligen Masken vermutet, teilt der Sender mit. 

Produziert wird "The Masked Singer" von EndemolShine Germany. Die Show wird live aus Köln ausgestrahlt. Das Finale ist am 14. April geplant.

(dpa/W&V)



Autor: Maximilian Flaig

studierte Amerikanistik in München, volontierte bei W&V und schrieb währenddessen auch für die Süddeutsche Zeitung. Der gebürtige Kölner betreut die Themenbereiche Marketing Tech, digitale Geschäftsmodelle und SEO/SEA.