Oprah Winfrey unkt bei Twitter :
Vanity Fair sorgt mit Photoshop-Panne für Spott

Eine dreibeinige Reese Witherspoon und eine Oprah Winfrey mit drei Händen - so viel Aufmerksamkeit hatte das Condé-Nast-Magazin schon lange nicht mehr.

Text: Manuela Pauker

Hat Reese Witherspoon tatsächlich drei Beine? Und wo ist Oprahs dritte Hand?
Hat Reese Witherspoon tatsächlich drei Beine? Und wo ist Oprahs dritte Hand?

Die alljährliche "Hollywood Issue" von Vanity Fair bekommt immer deutlich mehr Aufmerksamkeit als die regulären Hefte. In diesem Jahr sorgt die Spezialausgabe des Condé Nast-Magazins in den USA aber für besonders viel Furore: Denn bei der von Starfotografin Annie Leibovitz geleiteten Cover-Produktion, einem Gruppenbild der zwölf aktuell angesagtesten Filmstars, haben sich gleich zwei heftige Photoshop-Pannen eingeschlichen.

Die erste: Schauspielerin Reese Witherspoon steht rechts neben TV-Ikone Oprah Winfrey – und zwar sehr stabil auf anscheinend gleich drei Beinen. Witherspoon selbst nimmt es mit Humor und verkündet via Twitter: "Jetzt weiß es wohl jeder…ich habe drei Beine. Ich hoffe, Ihr akzeptiert mich noch immer so, wie ich bin."

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Der zweite Photoshop-Fail trifft ihre Cover-Nachbarin Oprah. Das Malheur ist zwar nicht direkt auf dem Cover zu sehen, dafür aber auf einem Bild in der begleitenden Geschichte: Hier hat die prominente Dame plötzlich drei Hände. Eine liegt in ihren Schoß, die zweite stützt sie auf ihre Hüfte, die dritte umfasst Reese Witherspoons Taille. Auch die TV-Frau kommentiert das. Sie antwortet Witherspoon auf Twitter: "Ich komme mit Deinem dritten Bein klar. Denn ich weiß, auch Du akzeptierst meine dritte Hand."

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Die Vanity-Fair-Macher schalten sich dann auch noch in die Konversation ein. Einerseits, um die Aufregung um das vermeintliche dritte Bein zu stoppen – das sei nämlich gar kein Bein, sondern eine Stoffbahn von Witherspoons Kleid. Bei der dritten Hand müssen die Blattmacher jedoch den Fehler zugeben. Immerhin können sie darüber sogar scherzen: "Wie sollte Oprah auch alles schaffen – mit nur zwei Händen?" 

Für Vanity Fair dürften sich die Photoshop-Fails trotzdem lohnen. Eigentlich war es sogar die perfekte PR-Aktion: Denn so viel Aufmerksamkeit, insbesondere in den Sozialen Medien, bekam das Condé-Nast-Magazin mit Sicherheit schon lange nicht mehr ...


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde