Sieger G+J EMS ging so ausführlich und genau auf diese Kundenwünsche ein wie kein anderer Vermarkter und setzte sich mit 4,4 von fünf möglichen Punkten weit von der Konkurrenz ab. Zum Vergleich: die zweitplatzierte ProSiebenSat.1-Tochter SevenOne Media brachte es in dieser Kategorie auf 2,5 Punkte.

Analysiert wurden außerdem die Kundenfreundlichkeit und die Informationstiefe der Vermarkter-Webauftritte. Geachtet wurde hier unter anderem auf die Auffindbarkeit von Ansprechpartnern für Neukunden sowie Informationen zu den Themen Marktforschung, Tarife und Sonderwerbeformen. Außerdem wurden Kennzahlen zur Mitarbeiterstruktur ausgewertet, die auf einer direkten Befragung der Vermarktungsunternehmen basierten. Die Ergebnisse wurden in einem Punktesystem von eins bis fünf zusammengefasst. Die Reaktion auf die Test-Anfrage wurde dabei höher gewichtet als die übrigen Kategorien.

Eine ausführliche Analyse der Ergebnisse finden Sie in der aktuellen Ausgabe von W&V.

Update: In einer früheren Version dieses Artikels wurde der Vermarkter United Internet Media (UIM) auf dem zehnten Rang geführt. Der Hauptgrund: UIM habe nicht binnen einer Woche auf die Anfrage der Agentur reagiert und erhielt deshalb null Punkte in der wichtigsten Bewertungskategorie.
Tatsächlich kam bei UIM keine Anfrage per E-Mail an, weil es bei der Recherche nach dem richtigen Ansprechpartner zu einem Kommunikationsfehler kam. Daher konnte der Vermarkter nicht innerhalb des Testzeitraums antworten. Ein fairer Vergleich mit den anderen getesteten Vermarktern ist somit nicht möglich. Aus diesem Grund hat sich W&V entschieden, UIM aus der Wertung der Digital-Vermarkter zu nehmen. Im Vermarkter-Check des vergangenen Jahres belegte United Internet Media den dritten Platz.



Thomas Nötting
Autor: Thomas Nötting

ist Leitender Redakteur bei W&V. Er schreibt vor allem über die Themen Medienwirtschaft, Media und Digitalisierung.