Über die Art und Weise, wie die kleinen Audio-Schnipsel Geld einbringen, hat Hilton auch schon nachgedacht. Neben Produktempfehlungen unter dem Titel "That's hot" soll es unter der Rubrik "Loves it" kulturelle Empfehlungen geben. Außerdem ist die Rubrik "This is my hotline" geplant, in der Hilton auf Voice Messeges ihrer Fans und Follower antwortet. Konkrete Werbepartner erfährt die Öffentlichkeit derzeit noch nicht.

40 Millionen Follwer als potenzielle Kunden

"Ich glaube daran, dass das eine andere Form von Social Media ist", sagt Hilton, die 40 Millionen Follower auf diversen Social-Media-Plattformen hat. Der Podcast soll eine Mischung aus persönlichen Geschichten sowie Gesprächen mit Familie, Freunden und anderen Promis sein. Das Format soll das Aushängeschild 

"This is Paris" entsteht in Zusammenarbeit mit iHeartMedia, einem Radio-Giganten, der einer der größten Podcast-Hoster in den Vereinigten Staaten ist. Mehr als 750 Podcasts hat das Unternehmen im Angebot und kann 22 Millionen Downloads pro Monat vorweisen. Weitere Shows mit dem It-Girl sollen von Hiltons eigener Firma London Audio in Zusammenarbeit mit iHeartMedia entstehen. Die verschiedenen Shows, die nicht immer von Hilton gehostet werden, kommen in den kommenden drei Jahren.

Der Name "This is Paris" kommt von einer Youtube-Dokumentation aus dem vergangenen Jahr. In dem Film, der fast 20 Millionen Mal angeschaut wurde, distanziert sich die bald 40-Jährige nicht nur von dem Glamour Girl vor 20 Jahren, sie berichtet auch, dass sie als Schülerin eines Internats missbraucht worden ist. Den Podcast nahm sie bei sich zu Hause in einem eigens gebauten Studio auf.



Lena Herrmann
Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.