Apothekenservice:
Auch mit Kopfschmerzen will der Kunde ein Erlebnis

Steigert es die Customer Experience, wenn sich Kunden ihr Medikament in nur zwei Stunden gratis liefern lassen können? Thomapyrin hat das gemeinsam mit Partnern getestet, ein Pilotprojekt dazu ist nun abgeschlossen.

Text: Julia Gundelach

Kopfschmerzen? Sanofi bot einen besonderen Service dagegen.
Kopfschmerzen? Sanofi bot einen besonderen Service dagegen.

Es sollte das Kundenerlebnis, aber auch die Apotheken vor Ort stärken: Über eine Website konnten Frankfurter Bürger, Pendler oder Besucher innerhalb von zwei Stunden die Kopfschmerztabletten Thomapyrin erhalten und in die Apotheke oder nach Hause liefern lassen - völlig kostenlos und ohne Mindestbestellwert. Die Bestellung erfolgte mittels der E-Commerce-Lösung von Curacado, einem Softwareunternehmen, das mehrheitlich zu Wort & Bild gehört, und wurde direkt an die ausgewählte Apotheke vor Ort übermittelt. Für den Kunden war der Dienst kostenfrei.

Parallel zur Aktion startete Sanofi eine breit angelegte Out-of-Home und Digital-Kampagne, die auf den Dienst aufmerksam machen sollte. Insgesamt nahmen 30 Apotheken aus dem Frankfurter Stadtgebiet an der Aktion teil. Mittlerweile ist die Pilotphase abgeschlossen.

Wie der Branchendienst Apotheke AdHoc berichtet, ziehen die Verantwortlichen nun ein Fazit. Hat es sich gelohnt? Dem Bericht zufolge waren im November und Dezember 7200 User auf die Kampagnenseite gekommen, davon hätten knapp 3000 Besucher in den individuellen Shop einer Apotheke navigiert. Das Fazit der Apotheken sei sehr positiv gewesen, sie haben sich mit dem Test auch vorbereiten wollen auf die neuen Plattformen und die wachsende Bedeutung des Onlinehandels, hieß es.


Autor:

Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.


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