Hörtipp der Woche:
Queerkram: Gesellschaftskritische Aufklärung

Der Podcast "Queerkram" gibt queeren Menschen eine Stimme und spricht alle gesellschaftlich relevanten Themen an - oft auch sehr kritisch. Das ist sehr hörenswerte Gesellschaftkritik für die gesamte Bevölkerung.

Text: Conrad Breyer

Johannes Kram ist Host des Podcasts "Queerkram".
Johannes Kram ist Host des Podcasts "Queerkram".

Johannes Kram war mal Manager von Guildo Horn, als der 1998 beim Eurovision Song Contest in Birmingham auftrat. Lange her. Seit 2020 stellt der PR-Profi, Blogger und Autor auf der Plattform queer.de im Podcast "Queerkram" Menschen aus der LGBTIQ*-Community vor, spricht mit ihnen über queere Sichtbarkeit, Homo- und Trans*-Phobie. Zuletzt traf es Wolfgang Thierse, dem Kram "einen großen blinden Spot für Queerfeindlichkeit" vorwirft. Da ging es um die Debatte einer vermeintlichen Identitätspolitik in Deutschland. Das ist hörenswerte Gesellschaftskritik auf höchstem Niveau.

Die einzelnen Folgen sind zugegebenermaßen ziemlich lang, aber sie geben Prominenten und Aktivist:innen eine Stimme und haben in jeder Folge ein bestimmtes Thema. Der Podcast ist damit weit mehr als ein Interviewformat. Er ist Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikationstool, trägt zum Verständnis und zur Aufklärung bei.

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Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.


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