Beliebt war bei Betrügern 2019 Werbung für Verbraucherkredite

Beliebt war bei Betrügern 2019 auch Werbung für Verbraucherkredite, die auf Websites mit irreführenden Informationen zu den Konditionen verlinkten. Als Gegenreaktion hat Google seine Werberichtlinien aktualisiert. Jetzt darf nur noch für Verbraucherkredite geworben werden, die auf ihrer Website oder in ihrer App explizit über Gebühren und Risiken informieren. Durch die neue Richtlinie konnte Google 9,6 Millionen Verbraucherkreditanzeigen löschen - doppelt so viele wie noch 2019.

"Wir wissen, dass Betrüger ihre Taktiken weiterentwickeln und neue gesellschaftliche Themen entstehen", schreibt Scott Spencer, Vice President Product Management, Ads Privacy und Safety, in einem Blogbeitrag. Ein Beispiel sei Covid-19, in dessen Zusammenhang man ebenfalls schon mehrere Zehnmillionen Ads gelöscht habe. "Aber wir werden weitermachen und sicherstellen, dass wir unsere Nutzer, Werbekunden und Publisher auf unseren Werbeplattformen vor den Betrügern schützen."


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W&V Redaktion
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