Ein kräftiges Wachstum verzeichnete der Onlinehandel aber nicht nur bei Gütern des täglichen Bedarfs, sondern auch bei Haushaltswaren- und -geräten sowie bei Freizeitartikeln. Auch im Modehandel, wo auch die E-Commerce-Anbieter im ersten Quartal unter der coronabedingten Kaufzurückhaltung der Verbraucher litten, stieg die Nachfrage wieder deutlich an.

Von dem neuen Online-Boom profitierten laut bevh vor allem die reinen Onlinehändler mit einem Plus von über 20 Prozent. Doch auch die auch die Online-Marktplätze legten ähnlich stark zu. Schwächer entwickelten sich die Online-Umsätze der stationären Händler. Sie erzielten im zweiten Quartal "nur" ein Wachstum von 4,7 Prozent. "Auch wenn diese Zahlen ernüchtern, haben viele stationäre Händler in der Krise erstmals konsequent mit dem Onlinehandel begonnen. Dadurch wachsen die Chancen, dass Multichannel-Anbieter künftig wieder Boden gut machen", betonte Wenk-Fischer.

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